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Bremen strebt Partnerschaft in die Ukraine an - Odessa erste Wahl

13:43
24.08.2022
Zur Unterstützung der Ukraine strebt Bremen eine Partnerschaft mit einer Stadt oder Region in dem kriegsgeplagten Land an. Diesen Beschluss des Senats stellte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Mittwoch vor, dem Unabhängigkeitstag der Ukraine. Der Tag markierte auch ein halbes Jahr seit Beginn der russischen Invasion in das Nachbarland.

Es gebe erste Kontakte zur Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer, sagte Bovenschulte. Geprüft werde, ob unter den derzeitigen Umständen eher die Stadt oder die gleichnamige Region Kapazitäten für eine Partnerschaft habe. Eine wichtige Rolle bei dem Projekt solle Bremens langjährige Partnerstadt Danzig in Polen spielen, die ihrerseits viele Kontakte in die Ukraine habe. Bremen seinerseits helfe Danzig bei der Versorgung von Flüchtlingen aus der Ukraine.

Bovenschulte dankte den Bremerinnen und Bremern für ihren Einsatz für die Ukraine: „Bremen steht an der Seite der Menschen in der Ukraine.“ Er würdigte auch die Arbeit einer neuen Stiftung Solidarität Ukraine, gegründet von zwei Bremer Unternehmerfamilien. Die Stiftung mit einem mehr als siebenstelligen Kapital will beim Wiederaufbau von Schulen, Kitas, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in der Ukraine helfen.

dpa

Von der Leyen: Europa steht langfristig an der Seite der Ukraine

13:33
24.08.2022
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat der Ukraine zum Unabhängigkeitstag Unterstützung beim Wiederaufbau versprochen. „Gemeinsam werden wir die Städte Stein für Stein wieder aufbauen und die Gärten und Felder Samen für Samen neu anlegen“, sagte sie am Mittwoch in einer Grußbotschaft. Europa stehe heute und langfristig an der Seite der Ukraine.

Von der Leyen wies zugleich darauf hin, dass die EU bereits in den vergangenen Monaten viel für das von Russland angegriffene Land und dessen Bürger getan hat. „Unsere Schulen haben für mehr als drei Millionen ukrainische Kindern ihre Türen geöffnet, damit diese weiter lernen und studieren können“, sagte sie. Zudem gebe es Unterstützung für die Soldaten an der Front, die Staatsbediensteten und die Zivilgesellschaft.

dpa