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„Panzer-Biathlon“: Moskau veranstaltet internationale Armeespiele

18:14
11.08.2022
Inmitten des seit Monaten andauernden Kriegs gegen die Ukraine veranstaltet Russland zuhause mit Panzereinheiten aus einer Vielzahl von Ländern internationale Armeespiele. Der diesjährige „Panzer-Biathlon“ beginne an diesem Samstag und dauere zwei Wochen lang, teilte Russlands Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Soldaten aus insgesamt 22 Ländern sollen sich bei dem Wettkampf etwa im Panzer-Fahren, an Schießständen und in Hindernis-Parcours messen, heißt es auf einer eigens eingerichteten Homepage.

Zu den Teilnehmerstaaten zählen demnach neben Russland etwa China und Venezuela sowie die Ex-Sowjetrepubliken Belarus, Kasachstan und Usbekistan. Die Militärveranstaltung läuft bereits zum zehnten Mal unweit der russischen Hauptstadt Moskau und wird von der „Internationalen Föderation des Panzer-Biathlons“ organisiert.

Für Besucher gibt es unter anderem ein Waffenmuseum, ferngesteuerte Mini-Panzer und Kinderattraktionen, heißt es in der Ankündigung. An diesem Montag beginnt im Patriot-Park nahe der russischen Hauptstadt auch die große Ausstellung „Armija 2022“ mit einer Waffenschau. Russland will dort auch seine neuesten Produkte der Rüstungsindustrie zeigen.

dpa

McDonald's will einige Filialen in Ukraine wieder öffnen

17:11
11.08.2022
Ungeachtet des weiter andauernden russischen Angriffskriegs will die US-amerikanische Fast-Food-Kette McDonald's einen Teil ihrer Restaurants in der Ukraine wieder öffnen. „Nach langen Beratungen und Gesprächen haben wir einen Stufenplan zur Wiederaufnahme der Arbeit einiger Restaurants in Kiew und der westlichen Ukraine“, heißt es in einer am Donnerstag auf Facebook veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens. In den kommenden Monaten werde daran gearbeitet die Lieferketten wiederherzustellen und die zu Kriegsbeginn am 24. Februar geschlossenen Restaurants wieder vorzubereiten. Einen genauen Öffnungstermin nannte McDonald's nicht.

Die politische Führung in Kiew reagierte prompt auf die Nachricht. Der Chef des Präsidentenbüros, Andrij Jermak, veröffentlichte auf Twitter Pommes- und Hamburger-Emojis - zusammen mit einer ukrainischen Flagge. Außenminister Dmytro Kuleba bezeichnete den Wiedereröffnungsplan als „politische Entscheidung“. Millionen Ukrainer hätten sich nach den Big Macs gesehnt, schrieb der 41-Jährige auf Facebook. Darüber sei es ein wichtiges Signal an die internationale Wirtschaft, fügte Kuleba hinzu: „Das sind Arbeitsplätze und Steuern für den ukrainischen Haushalt, das Überleben unserer Wirtschaft in Zeiten der russischen Aggression.“

Russland hat die Ukraine Ende Februar angegriffen. Viele internationale Unternehmen hatten das osteuropäische Land bereits im Vorfeld verlassen. Im benachbarten Russland hat McDonald's sein Geschäft komplett aufgegeben.

dpa