Das Entwicklungsministerium sieht in einem Ausbau von Städtepartnerschaften mit der Ukraine einen Weg zu verstärkter Hilfe für das Land. „In diesen dunklen Zeiten machen solche Verbindungen Mut. Deutsche Kommunen helfen auch ganz konkret, mit Zelten, Verbandszeug, Generatoren oder Feuerwehrautos“, erklärte Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch. Ihr Ressort werde in diesem Jahr fünf Millionen Euro zusätzlich bereitstellen.
Inzwischen gebe es 80 Partnerschaften zwischen Städten und Gemeinden, teilte das Ministerium weiter mit. Über die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) werde seit 2014 die kommunale Entwicklungszusammenarbeit mit der Ukraine gefördert. Die Partnerschaften unterstützten in der konkreten Notlage, haben sich demnach aber auch zu Themen wie Stadtentwicklung, Energieeffizienz, Abfallmanagement oder zivilgesellschaftlichem Engagement ausgetauscht.