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20220630103329

Russlands Militär: Ziehen Truppen von Schlangeninsel zurück

09:14
30.06.2022
Russische Truppen ziehen sich nach eigener Darstellung im Krieg gehen die Ukraine angeblich freiwillig von der zuvor eroberten Schlangeninsel im Schwarzen Meer zurück. Damit wolle Russland zeigen, dass es den Export von Getreide und landwirtschaftlichen Produkten aus der Ukraine nicht behindere, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Donnerstag in Moskau. „Am 30. Juni haben die russischen Streitkräfte als Zeichen des guten Willens die ihnen zugewiesenen Aufgaben auf der Schlangeninsel abgeschlossen.“ Zuvor hatte die Ukraine einen Angriff auf die Insel gemeldet.

Nach dem russischen Einmarsch Ende Februar war das Eiland unweit des Donaudeltas von der russischen Marine bereits am zweiten Kriegstag erobert worden. Die ukrainischen Streitkräfte haben seitdem mehrfach Attacken mit Kampfdrohnen und Flugzeugen geflogen und den Kreuzer Moskwa (Moskau) mit Raketen versenkt.

Russland wird vorgeworfen, ukrainische Häfen zu blockieren und so den Export von Getreide zu behindern. In einigen Gegenden auf der Welt droht deshalb eine weitere Zuspitzung der Hungerkrise.

Patrick Reichelt

Ukraine-Krieg: Ukrainische Armee attackiert erneut Schlangeninsel

09:04
30.06.2022
Die ukrainische Armee hat eigenen Angaben nach erneut die von Russland eroberte Schlangeninsel im Schwarzen Meer angegriffen. Dabei sei ein Kurzstrecken-Flugabwehrsystem des Typs Panzir-S1 zerstört worden, teilte das Kommando Süd am Donnerstag bei Facebook mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Nach dem russischen Einmarsch Ende Februar war das Eiland unweit des Donaudeltas von der russischen Marine bereits am zweiten Kriegstag erobert worden. Die ukrainischen Streitkräfte haben seitdem mehrfach Attacken mit Kampfdrohnen und Flugzeugen geflogen und den Kreuzer Moskwa (Moskau) mit Raketen versenkt.

Patrick Reichelt

Zahl der Arbeitslosen im Juni in Niedersachsen gestiegen

08:43
30.06.2022
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine wirkt sich auf den Arbeitsmarkt in Niedersachsen aus: Durch die zunehmende Registrierung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine stieg die Zahl der Arbeitslosen im Juni im Vergleich zum Mai um 4,7 Prozent auf 223 444, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Hannover am Donnerstag mitteilte. Dies seien immer noch 18 552 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Ohne die Registrierung der Geflüchteten wäre die Arbeitslosigkeit den Angaben zufolge aber wie in den Vormonaten auch weiter gesunken – um 0,6 Prozent im Vergleich zum Mai. Die Arbeitslosenquote stieg im Vormonatsvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent.

Patrick Reichelt