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Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine Anfang Juli in der Schweiz

15:34
20.06.2022
Die Grundlagen für den Wiederaufbau der Ukraine sollen bereits Anfang Juli in der Schweiz gelegt werden. Die Schweizer Regierung lädt am 4. und 5. Juli zur Ukraine-Wiederaufbaukonferenz nach Lugano im Kanton Tessin ein. Erwartet würden Vertreterinnen und Vertreter aus 40 Ländern sowie von 20 UN- und anderen Organisationen und aus der Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft. Die Konferenz sei ein Schweizer Beitrag zur Stabilität Europas und der Welt, sagte Präsident Ignazio Cassis am Montag.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe als Teilnehmer zugesagt, so das Schweizer Außenministerium. Allerdings ist möglich, dass er sich per Zoom zuschaltet.

An der zweitägigen Konferenz sollen Prioritäten, Methoden und Prinzipien für den Wiederaufbau definiert werden. Es nehme auf jeden Fall die Europäische Union teil, die OECD und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Mehrere Regierungschefs und Außenminister hätten auch zugesagt, hieß es. Die Konferenz soll mit einer „Lugano-Deklaration“ zu Ende gehen. Es gehe nicht um Geldspenden, betonte die Schweizer Regierung, es handele sich nicht um eine Geberkonferenz.

Michael Rabba

Polen will zerstörte russische Panzer aus Ukraine-Krieg ausstellen

14:18
20.06.2022
Polen will zerstörte russische Panzer aus dem Ukraine-Krieg ausstellen. Die Ausstellung mit dem Namen „Die unbesiegbare Armee“ solle Ende des Monats auf dem Schlossplatz eröffnet werden, sagte der Kanzleichef des Ministerpräsidenten, Michal Dworczyk, am Montag. Gezeigt würden zerstörte und ausgebrannte russische Panzer und andere Militärfahrzeuge. Ziel sei es, die heldenhafte Verteidigung der ukrainischen Armee und das Ergebnis der erbitterten Kämpfe vor Augen zu führen.

Polens Regierung, die die Ausstellung gemeinsam mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium organisiert, will die Ausstellung später auch in Madrid und Lissabon zeigen. Die Ukraine wehrt seit Ende Februar dieses Jahres eine russische Invasion ab.

Michael Rabba