Letztes Update:
20220414092639

Auch Luxemburg will Luftraum schließen

10:46
27.02.2022
Verkehrsminister François Bausch hat am Sonntag die Direction de l'Aviation Civile (DAC) angewiesen, notwendige Vorkehrungen für eine Sperrung des Luxemburger Luftraums für russische Fluggesellschaften zu treffen. Diese Maßnahme soll noch am Sonntag in Kraft treten, so die Mitteilung.  

Bisher haben verschiedene EU-Länder diese Entscheidung bereits betroffen, darunter nach neuesten Informationen auch Belgien. Der europäische Luftraum sei ein offener Luftraum, schrieb Belgiens Premier Alexander de Croo am Sonntag auf Twitter. Er sei offen für diejenigen, die Menschen miteinander verbänden, aber nicht für diejenigen, die brutal aggressiv seien. Ab wann die Regelung gilt, schrieb de Croo nicht.

Tom Rüdell

Deutschland sperrt Luftraum für russische Maschinen

10:33
27.02.2022
Wegen des Krieges in der Ukraine sperrt Deutschland seinen Luftraum für russische Maschinen. Die Regelung gilt ab Sonntag, 15.00 Uhr und für zunächst drei Monate, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte. Slowenien, Rumänien sowie die baltischen Staaten sind diesen Schritt bereits gegangen. 

Bereits am Samstag hatte die Lufthansa mitgeteilt, zunächst nicht mehr nach oder über Russland zu fliegen. Dies geschehe aufgrund „der aktuellen und sich abzeichnenden regulatorischen Situation“ und gelte für sieben Tage. Verbindungen nach Russland werden demnach ausgesetzt. „Flüge, die sich im russischen Luftraum befinden, werden diesen in Kürze wieder verlassen“, hieß es in der Mitteilung.

Auch die niederländische Fluggesellschaft KLM will nach eigenen Angaben alle ihre Russland-Flüge für sieben Tage streichen und den russischen Luftraum meiden. Hintergrund dieser Entscheidung waren demnach die von den EU-Staaten vereinbarten Sanktionen, wonach keine Flugzeugersatzteile nach Russland geliefert werden dürfen. 

Nach Daten der Tracking-Website „Flightradar24“ drehte ein Lufthansa-Airbus A340 auf dem Weg von Frankfurt nach Tokio über Estland um, während ein Airbus A350 der Gesellschaft von München nach Seoul über Russland seinen Kurs änderte und wieder Richtung Westen flog.

Tom Rüdell