Letztes Update:
20220414092639

Die Lage am Sonntagmorgen: SWIFT-Ausschluss, Hunderttausende auf der Flucht

07:10
27.02.2022
Guten Morgen,

der Ticker geht am Sonntagmorgen weiter.

Das ist seit Samstagabend passiert:

  • Die vielleicht wichtigste Entwicklung: Es gibt einen Beschluss, Russlands Banken vom SWIFT-Verfahren abzukoppeln - auch mit Deutschlands Zustimmung. Bundeskanzler Scholz spricht von einer ,,Zeitenwende".
  • Es gibt schwere Kämpfe ,,aus allen Richtungen". In der Nähe von Charkiw soll eine Gasleitung brennen.
  • Die UN rechnet mittlerweile mit rund 300.000 Flüchtlingen, davon sind fast die Hälfte bereits im Ausland. 
  • Mehrere EU-Staaten haben ihren Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt, darunter Polen, Tschechien, Bulgarien und Rumänien. 


Mehr dazu in Kürze.

Tom Rüdell

Pentagon: Militärischer Fortschritt der Russen langsamer als erwartet

17:38
26.02.2022

Die russische Militäroffensive in der Ukraine macht nach Angaben eines ranghohen Vertreters des US-Verteidigungsministeriums langsamer Fortschritte als von Moskau erwartet. „Sie treffen auf mehr Widerstand, als sie erwartet haben“, sagte der Vertreter des Pentagons in einem Briefing für Journalisten. Die Truppen seien nicht „so weit oder so schnell vorgedrungen wie wir angenommen hatten“.


Er schränkte jedoch ein, Russland halte bislang noch einen großen Teil seiner in der Nähe der Ukraine stationierten Soldaten zurück. Die US-Regierung geht davon aus, dass Russland mehr als 150.000 Soldaten rund um die Ukraine zusammengezogen hat. Bislang „ist es unsere Einschätzung, dass alles langsamer geht, als die Russen angenommen hatten“, sagte er. Ein guter Indikator dafür sei, dass die russischen Streitkräfte bislang noch keine größeren Städte eingenommen hätten.

LW-Springer