Letztes Update:
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Moskau bestätigt neue Gespräche mit Kiew über Verhandlungslösung

16:24
22.04.2022
Russland und die Ukraine haben nach Angaben aus Moskau telefonisch längere Verhandlungen geführt. Der russische Verhandlungsführer Wladimir Medinski bestätigte in seinem Telegram-Kanal, dass er am Freitag mehrere längere Telefonate mit dem ukrainischen Chefunterhändler David Arachamija geführt habe. Zum Inhalt machte er aber keine Angaben.

Zuvor hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow die Ukraine dafür kritisiert, dass die Gespräche eingeschlafen seien. Moskau habe seit Tagen keine Antwort auf seine ausformulierten Vorschläge von Kiew erhalten, sagte Lawrow. Er bezweifelte, dass ukrainische Regierung an einer diplomatischen Lösung des Konflikts interessiert sei.

Nach dem vom russischen Präsidenten Wladimir Putin am 24. Februar befohlenen Einmarsch in die Ukraine hatten sich die Konfliktparteien mehrfach zu Verhandlungen getroffen; zunächst in Belarus, später in der Türkei. Nach einem Treffen Ende März in Istanbul sprachen beide Verhandlungsdelegationen von einer Annäherung. Seither gab es aber keine weitere Bewegung.

Liz Mikos

Niederlande will Panzerhaubitzen an Ukraine liefern

15:25
22.04.2022
Die Niederlande wollen Panzerhaubitzen an die Ukraine liefern. Das teilte Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren am Freitag in Den Haag mit. Deutschland unterstütze die Lieferung, man befinde sich dazu in der letzten Phasen der Gespräche. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur will Deutschland die Lieferung mit Ausbildung und Munition unterstützen. Die niederländische Ministerin äußerte sich nicht dazu, wie viele Panzerhaubitzen geliefert würden. Es gehe um eine „begrenzte Anzahl“, sagte sie der Nachrichtenagentur ANP.

Mit diesem Artilleriegeschütz können Ziele auch in einer Entfernung von bis zu 40 Kilometern getroffen werden. Die Niederlande verfügen über 54 Panzerhaubitzen.

Die Ukraine hatte um die Lieferung dieser schweren Waffen gebeten. Premier Mark Rutte hatte Anfang der Woche bereits zugesagt, dass sein Land schwerere Waffen liefern würde, darunter Panzerfahrzeuge. Doch weitere Details wurden bisher nicht genannt.

Liz Mikos