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Selenskyj: Noch immer Hunderte unter Trümmern in Mariupol

17:27
18.03.2022
Zwei Tage nach dem schweren Bombenangriff auf ein Theater in der belagerten ukrainischen Hafenstadt Mariupol sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj noch immer Hunderte Menschen unter den Trümmern begraben. In einer Videobotschaft aus Kiew versicherte das Staatsoberhaupt am Freitag: „Trotz des Beschusses, trotz aller Schwierigkeiten werden wir die Rettungsarbeiten fortsetzen.“ Am Donnerstag seien 130 Menschen lebend aus dem Gebäude gerettet worden.

Zum Schicksal der Verschütteten gibt es kaum Informationen. Der Parlamentsabgeordnete Serhij Taruta schrieb bei Facebook, es sei noch unklar, wie viele Menschen verletzt oder getötet worden seien. Auch Retter und Bergungskräfte hätten unter Angriffen gelitten. „Viele Ärzte wurden getötet.“ Das Gebäude wurde ukrainischen Angaben zufolge durch einen gezielten russischen Bombenabwurf weitgehend zerstört. Russland macht ukrainische Nationalisten verantwortlich.

Jörg Tschürtz

Biden telefonierte mit Xi Jinping

17:27
18.03.2022
Am Freitag hat US-Präsident Joe Biden mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping telefoniert. Xi Jinping appellierte an Biden, sich gemeinsam mit China für Frieden in der Welt einzusetzen. „Die Krise in der Ukraine ist etwas, das wir nicht sehen wollen“, sagte er nach einem Bericht des staatlichen Fernsehsenders CCTV. Beobachter hoffen, dass China Druck auf Russland ausüben kann.

Jörg Tschürtz

Grafik: Bildungsministerium