Letztes Update:
20220414092639

Ukrainische Kinder und Jugendliche werden in Luxemburg eingeschult

16:14
18.03.2022
Der Service de scolarisation des enfants étrangers (SECAM) des Bildungsministeriums hat eine neue Anlaufstelle für ukrainische Familien eingerichtet, wie die Regierung am Freitag mitteilt:

Ministère de l'Éducation nationale, de l'Enfance et de la Jeunesse (MENEJ)
Service de la scolarisation des enfants étrangers (SECAM)
38, rue Philippe II ; L-2340 Luxembourg
Hotline Englisch: (+352) 247-76570 / Ukrainisch: (+352) 247-76976
Montag bis Freitag, 8-12 und 13-17 Uhr
E-mail: secretariat.secam@men.lu

Ukrainische Kinder und Jugendliche können in Luxemburg eine Schule besuchen, sobald die entsprechenden Einwanderungsverfahren abgeschlossen sind. Laut Angaben des Bildungsministeriums wird das Schulangebot für ukrainische Flüchtlingskinder hauptsächlich von den sechs öffentlichen internationalen Schulen organisiert. Diese Schulen richten speziell für ukrainische Schüler Willkommensklassen ein. Der Unterricht erfolgt auf Englisch, da ukrainische Kinder diese Sprache üblicherweise bereits ab dem dritten Schuljahr lernen.

In Luxemburg kamen nach Regierungsangaben bislang etwa 4.000 Kriegsflüchtlinge an.

Mehr Informationen unter gouvernement.lu

Jörg Tschürtz

Technische Panne bei Putin-Rede in Fußballstadion?

14:50
18.03.2022
Mehr als drei Wochen nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine hat Kremlchef Wladimir Putin seine Armee für einen „heldenhaften“ Einsatz gelobt. Alle Pläne würden umgesetzt, sagte Putin am Freitag in Rede vor Zehntausenden jubelnden Menschen im Moskauer Luschniki-Stadion. Der Auftritt sorgte aber vor allem für Aufsehen, weil die Übertragung im Staatsfernsehen ohne Angabe von Gründen plötzlich unterbrochen wurde. Statt dessen liefen aufzeichnete Bilder.

Putin brachte die Rede im Stadion zu Ende, blieb aber auffällig kurz. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow führte technische Probleme als Grund für die Unterbrechung an. Es habe eine Panne auf einem Server gegeben.  

Putin lobte die „militärische Spezial-Operation“ im Nachbarland. Er betonte, in der Ukraine würden alle Pläne umgesetzt. Im Stadion schwenkten die Menschen die russischen Staatsflaggen und Fahnen mit dem Buchstaben Z, der als Symbol für die „militärische Spezial-Operation“ steht. Die Menschen riefen: „Für Russland. Für den Sieg.“ Über der Bühne, auf der Putin auftrat, stand: „Für eine Welt ohne Nazismus“. Anlass des Auftritts war der achte Jahrestag der Einverleibung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim am 18. März 2014.

Das Luschniki-Stadion hat ein Fassungsvermögen von 80.000 Menschen. Während der Großkundgebung befand sich die Hälfte der Teilnehmer vor dem Oval. Laut lokalen Medienberichten sind zahlreiche Studenten und Staatsdiener mit Bussen zu der Veranstaltung gebracht worden.

Jörg Tschürtz