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20220414092639

Biden: „Müssen Dritten Weltkrieg verhindern"

07:25
12.03.2022
Eine direkte militärische Konfrontation in der Ukraine zwischen dem US-Militär und den russischen Streitkräften muss nach Ansicht von Präsident Joe Biden verhindert werden, damit es nicht zu einem „dritten Weltkrieg“ kommt.

Das US-Militär und die Nato-Partner werden „jeden Zentimeter“ des Bündnisgebiets geeint und „mit voller Macht“ verteidigen, schrieb Biden am Freitag auf Twitter. „Aber wir werden in der Ukraine keinen Krieg mit Russland führen. Eine direkte Konfrontation zwischen der Nato und Russland ist der dritte Weltkrieg - und etwas, das zu verhindern, wir uns bemühen müssen“, schrieb der Demokrat. Die Ukraine ist kein Nato-Mitglied.

Teddy Jaans

Selenskyj: Entführung von Bürgermeister „Zeichen der Schwäche“

07:22
12.03.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Freilassung des Bürgermeisters der von russischen Truppen besetzten Stadt Melitopol gefordert. Druck auf Bürgermeister oder ihre „physische Eliminierung“ werde Russland nicht dabei helfen, ukrainische Städte zu übernehmen, sagte Selenskyj in einer Videoansprache in der Nacht zu Samstag. Ein derartiges Vorgehen sei ein „Zeichen der Schwäche“ Russlands.

Kiew hatte am Freitag erklärt, dass der Bürgermeister des südukrainischen Melitopol, Iwan Fedorow, entführt worden sein soll. Dies ließ sich nicht unabhängig überprüfen. In einem Videofragment war zu sehen, wie Vermummte einen Mann aus einem zentralen Gebäude mitnehmen. 

Teddy Jaans

Bürgermeister von Melitopol offenbar entführt

19:45
11.03.2022
In der von russischen Truppen besetzten Stadt Melitopol in der Südukraine soll nach ukrainischen Angaben der Bürgermeister Iwan Fedorow entführt worden sein. In einem Videofragment war zu sehen, wie Vermummte einen Mann aus einem zentralen Gebäude mitnehmen. Dies wurde am Freitag vom Vizechef des Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, im Nachrichtenkanal Telegram veröffentlicht. Tymoschenko schrieb dazu, der Bürgermeister sei entführt worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Behörden der ostukrainischen Separatisten hatten dem 33-Jährigen kurz zuvor die Finanzierung einer ukrainischen nationalistischen Organisation vorgeworfen. Mit dem Geld seien „terroristische Verbrechen gegen friedliche Bewohner des Donbass“ gefördert worden.

Am Vortrag waren nach pro-ukrainischen Demonstrationen „Freiwillige“ aus den Separatistengebieten in der Ostukraine als neue Polizeikräfte in der Stadt vorgestellt worden.

Vor gut zwei Wochen hatte Russland zusammen mit den Separatisten aus Donezk und Luhansk einen Krieg gegen die Ukraine begonnen. Zuvor hatte Moskau die beiden seit 2014 von Kiew abtrünnigen Gebiete als unabhängig anerkannt. Die im südukrainischen Gebiet Saporischschja gelegene Stadt Melitopol zählt rund 150.000 Einwohner.

Jörg Tschürtz