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20220414092639

Bettel: „Wir wollen keinen Krieg“

11:27
04.03.2022
Luxemburg ist sicher. Das sagte Premierminister Xavier Bettel am Freitag nach der Ratssitzung. „Ich bin mir bewusst, dass sich viele Leute in diesen Tagen große Sorgen machen.“ Man bräuchte allerdings keine Angst zu haben. Luxemburg, ist ein Mitglied der Nato. Das sei die größte Garantie für den Frieden im Land.  

„Im Augenblick sieht es nicht so aus, als würde die Situation zwischen der Nato und Russland eskalieren.“ Er versicherte weiter, dass niemand einen Krieg wolle. Weder in Luxemburg, noch in der Ukraine. Er unterstütze ausdrücklich jeden diplomatischen Austausch. „Jeder kleine Schritt ist wichtig.“ Erste Priorität habe eine Waffenruhe in der Ukraine.

Am Ende verkündete der Premier, dass bereits mehr als 200 Flüchtlinge aus der Ukraine in Luxemburg angekommen sind. 

[Anmerkung, 15.57 Uhr: In diesem Posting stand zunächst irrtümlich, dass 700 Flüchtlinge in Luxemburg angekommen seien, die korrekte Zahl lautet "mehr als 200". Wir bitten um Entschuldigung.]

Jeff Wiltzius

Foto: Guy Jallay

Baerbock kündigt weitere Russland-Sanktionen an

10:35
04.03.2022
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat weitere Strafmaßnahmen gegen Russland angekündigt. „Über die drei scharfen Sanktionspakete hinaus, die wir bereits beschlossen haben, werden wir weitere Maßnahmen ergreifen, die gezielt in das Machtzentrum Putins treffen“, sagte sie am Freitag am Rande eines Sondertreffens der Außenminister der Nato-Staaten in Brüssel. Details nannte die Grünen-Politikerin zunächst nicht.

Die bislang beschlossenen EU-Sanktionen gegen Russland umfassen schwere Wirtschafts- und Finanzsanktionen. Zudem wurden bereits einige Oligarchen aus dem Umfeld des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf die EU-Sanktionsliste gesetzt. Damit werden unter anderem ihre Vermögenswerte in der EU eingefroren und ihre Reisefreiheit eingeschränkt.

Jeff Wiltzius