Gleich zu Beginn der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung am Montag sprechen die Minister über den Ukraine-Krieg. "Fünf Tage ist es her.
Wir sind aufgestanden - und es war Krieg", sagte Premierminister Xavier Bettel. Ein Zustand, wie es ihn seit 1945 in Europa nicht mehr gegeben habe. Es seien zudem fünf Tage der Gewalt, fünf Tage des Todes, fünf Tage mit Verletzten. Es seien aber auch fünf Tage der Solidarität und Freundschaft.
"Wir werden weiter den Druck mit Russland sehr hochhalten, mit Maßnahmen, die es bisher so noch nie gab." Weiter geht der Premier auf die Unterstützung für die Ukraine ein, die Verteidigungsminister François Bausch bereits am Morgen mitteilte.
So werde das Großherzogtum nicht nur finanziell, sondern auch mit Militärpersonal sowie Waffen die Ukraine unterstützen.
Für ukrainische Flüchtlinge würde man sorgen und passende Unterkünfte zur Verfügung stellen. Zudem sei kein Visum für die Einreise notwendig. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) sind 422.000 Menschen aus der Ukraine in benachbarte Länder geflohen.
Ebenfalls russische Medien wie Sputnik oder Russia Today würden in Europa gesperrt werden. Gerade Luxemburg habe mit der SES einen großen Einfluss darauf, so Bettel. Man müsse diesen Propaganda-Medien Einhalt gebieten.
Das steht auch noch auf der Tagesordnung:Der Krieg in der Ukraine ist allerdings nur ein Teil der Pressekonferenz am Montag. Weiter sprechen die Minister noch über die Inflation und den "Energiedësch". Angesichts der hohen Energiepreise stellt die Regierung Hilfen von 75 Millionen Euro für Haushalte zur Verfügung.
Der vollständige Bericht über diese Themen folgt in Kürze.
Jeff Wiltzius