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Eurozone: Arbeitslosenquote sinkt unter Vor-Corona-Niveau

10:46
01.02.2022
In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im Dezember erneut gefallen. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Im entsprechenden Vorjahresmonat hatte die Quote noch bei 8,2 Prozent gelegen. In der Europäischen Union (EU) ist die Arbeitslosenquote im Dezember auf 6,4 Prozent gefallen.

Mit 7,0 Prozent liegt die Quote im Euroraum damit nun unter dem Niveau von vor Beginn der Pandemie: Im März 2020 hatte sie bei 7,1 Prozent gelegen. Seit der Einführung des Euro im Jahr 1999 war die Quote zu keinem Zeitpunkt niedriger als im Dezember. Die Zahl der Arbeitslosen fiel im Euroraum zum Vormonat um 185 000 auf 11,481 Millionen. Zum entsprechenden Vorjahresmonat sank die Zahl um 1,828 Millionen.

Im Jahr 2020 war die Arbeitslosigkeit wegen der Corona-Pandemie stark gestiegen. Der Anstieg war allerdings wesentlich schwächer als angesichts des wirtschaftlichen Stillstands zu befürchten gewesen wäre. Grund waren staatliche Hilfen wie Kurzarbeit, die in vielen Ländern des Euroraums gewährt wurden.

(dpa)

RKI registriert 162 613 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1206,2

10:26
01.02.2022
Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 1200 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1206,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1176,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 894,3 (Vormonat: 220,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 162 613 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.25 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 126 955 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Zudem melden einige Städte und Kreise seit Tagen Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 188 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 214 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9 978 146 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen mit Corona infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 4,59 an (Montag 4,64). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstagmorgen mit 7 705 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 117 974.

(dpa)

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