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Herzmuskelentzündung bei Staude lässt TSV-Coach Köllner «keine Ruhe»

13:39
04.02.2022
Vor dem Drittligaspiel TSV 1860 München gegen Eintracht Braunschweig macht sich Trainer Michael Köllner Sorgen um Keanu Staude. Nach dem 1:0-Sieg gegen Viktoria Köln wurden beim 25 Jahre alten Mittelfeldspieler Anzeichen einer Herzmuskelentzündung festgestellt. «Seit zwei Tagen kann ich kaum mehr schlafen, weil das Thema mich so beschäftigt - es lässt mir keine Ruhe», sagte der TSV-Coach am Freitag. Er hoffe aber, dass Staude sich «nicht runterziehen lässt». Im Leben gäbe es immer eine Lösung. Wie lange Staude ausfallen wird, ist derzeit noch unklar.

Fußball-Profi Staude hatte sich vor rund einem Jahr mit Corona infiziert. Derzeit können Köllner zufolge die Mediziner nicht einschätzen, wo die Erkrankung herkomme. «Da ist ein Kreuzbandriss wahrscheinlich schöner», sagte Köllner vor der Partie gegen Braunschweig am Sonntag.

(dpa)

Baden-Württemberg will Feldversuch zu Impfregister starten

11:58
04.02.2022
Mit Blick auf die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht will Baden-Württemberg erproben, wie ein Impfregister aufgebaut werden könnte. Es liefen derzeit erste Gespräche für ein Modellprojekt beziehungsweise einen Feldversuch, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag mit. Details sind noch unklar. Die Frage nach einem Impfregister für alle Bürgerinnen und Bürger sowie die damit verbunden Fragen müssten gemeinsam auf Bundesebene geklärt werden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

«Leider kommt das Thema im Bund nicht schnell genug voran. Deshalb wollen wir nicht länger warten, sondern selbst aktiv werden und unsere Konzepte und Erkenntnisse beisteuern», sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). «Klar ist für mich: Ein Impfregister ist ein wichtiges Element der Verwaltungsmodernisierung und durch die Möglichkeit der Verknüpfung mit digitalen Patientenakten ein zentraler Baustein zur Digitalisierung des Gesundheitswesens.»

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte sich immer wieder für ein Impfregister ausgesprochen. Baden-Württemberg und Hessen hatten den Bund vor zwei Wochen dazu aufgefordert, die schnelle Einrichtung eines zentralen Impfregisters zu prüfen. In einer gemeinsamen Protokollerklärung der beiden Länder zum damaligen Corona-Beschluss der Ministerpräsidenten heißt es, das Register sei nötig, um die aktuelle Impfkampagne in Deutschland zu unterstützen. «Damit werden die Grundlagen gelegt, damit künftigen Infektionswellen effektiver begegnet werden kann.»

(dpa/lsw)

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