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20220201101256

Bovenschulte will einheitliche Länderlinie bei Lockerungen

08:31
01.02.2022
Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte fordert eine gemeinsame Vorbereitung der Länder auf kommende Lockerungen der Corona-Regeln. «Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um Lockerungen jetzt schon umzusetzen», sagte der SPD-Politiker am Dienstag im ARD-«Morgenmagazin». Es sei aber der Zeitpunkt, die künftigen Regeln vor einer nächsten Bund-Länder-Runde am 16. Februar zu debattieren.

«Wir brauchen vereinheitlichte Regeln für den Einzelhandel in Deutschland», sagte Bovenschulte. Nach seiner Vorstellung sollte der Zugang zu Geschäften nur für Geimpfte und Genesene (2G) aufgehoben und durch eine durchgehende Maskenpflicht ersetzt werden.

Bei Großveranstaltungen brauche es Augenmaß, um «in begrenztem Umfang Zuschauerinnen und Zuschauer zuzulassen». Aber gerade in diesem Punkt sei das Vorgehen der Länder sehr unterschiedlich. «Bisher war es nicht möglich, sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen.»

(dpa)

Homeoffice-Quote steigt erneut - Potenzial längst nicht ausgeschöpft

08:32
01.02.2022
Die Zahl der Beschäftigten im Homeoffice ist im Januar leicht gestiegen. Das geht aus einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts hervor. Demnach arbeiteten 28,4 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise von zu Hause aus, nach 27,9 Prozent im Dezember. Den Angaben zufolge liegt die Quote damit aber noch gut drei Prozentpunkte unter dem Höchstwert aus dem März 2021.

Klarer Spitzenreiter in Sachen Heimarbeit ist nach wie vor der Dienstleistungssektor mit einem Anteil von 39,2 Prozent, wie das Ifo am Dienstag mitteilte. Das ist ein Prozentpunkt mehr als im Vormonat. IT-Dienstleister und Unternehmensberater arbeiten dabei mit jeweils über 70 Prozent mit Abstand am häufigsten zu Hause.

Insgesamt liegt der Anteil der Beschäftigten in Heimarbeit damit aber deutlich unter dem vom Ifo-Institut errechneten Potenzial von 56 Prozent. «Nicht alle Unternehmen beachten offenbar die Ende November wieder eingeführte Homeoffice-Pflicht», sagte Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim Ifo-Institut, laut Mitteilung.

(dpa)

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