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Italien lockert Corona-Maßnahmen für Ausländer

23:11
02.02.2022
Italien lockert seine Corona-Beschränkungen für ausländische Besucher. Der Ministerrat beschloss am Mittwoch in Rom, dass Ausländer künftig wieder in Hotels oder Restaurants gehen dürfen, auch wenn sie nicht geimpft oder genesen sind. Sie müssen aber einen Negativtest vorweisen.

Die Neuregelung betrifft auch Touristen und Geschäftsleute, die mit einem nicht in der EU zugelassenen Präparat geimpft sind, etwa aus Russland oder China.

Zuletzt hatte sich die Tourismusbranche beschwert, weil Gäste zwar dank der 3G-Regel - also auch ungeimpft, aber negativ getestet - einreisen, dann aber nicht in Hotels oder Gaststätten gehen durften. Für Italiener gilt in der Gastronomie die 2G-Regel.

Zugleich wurde beschlossen, dass Schulklassen künftig erst bei fünf positiven Covid-Fällen in den Distanzunterricht geschickt werden - zuletzt war das bei zwei infizierten Kindern der Fall. Geimpfte Kinder sind davon sogar ausgenommen; sie dürfen immer in die Schule.

Außerdem will die Regierung den Greenpass - also den 2G-Nachweis - für jene Italiener unbefristet verlängern, die geboostert sind oder sich nach zwei Impfdosen infiziert haben und nun genesen sind. Rund 81 Prozent der Italiener haben einen vollen Impfzyklus absolviert.

(dpa)

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Mittwoch, 2. Februar

Köln, Schalke und Bielefeld können vor 10 000 Zuschauern spielen

20:18
02.02.2022
Die Bundesligaclubs Arminia Bielefeld und der 1. FC Köln sowie Zweitligist FC Schalke 04 können ihre Heimspiele am Wochenende vor 10 000 Zuschauern stattfinden lassen. Das teilten alle drei Clubs am Mittwochabend mit und berufen sich dabei auf einen Beschluss der Länder und die entsprechende Anpassung der Coronaschutzverordnung, die am Mittwochabend erwartet wurde. Auch Borussia Dortmund rechnet damit, am Sonntag gegen Bayer Leverkusen wieder 10 000 Fans ins Stadion lassen zu können. Der 1. FC Köln verzichtet zugleich auf die juristische Prüfung der Zuschauerbeschränkung in Nordrhein-Westfalen, die der FC und andere Bundesligisten am Montag beantragt hatten.

«Wir begrüßen, dass die politischen Entscheidungsträger in Nordrhein-Westfalen schnell auf unsere Kritik reagiert haben und in Gesprächen mit uns unseren Argumenten für Lockerungen folgen konnten», sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. «Wir hoffen nun, dass diese Beschränkung auf 10 000 Fans der Ausgangspunkt einer dynamischen Entwicklung in den kommenden Wochen ist. Aufgrund dessen hat sich der eingereichte Eilantrag beim OVG Münster für den Moment erledigt», erklärte Wehrle.

(dpa)

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