Letztes Update:
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Betrug mit Corona-Schnelltests - Drei Leute in U-Haft

16:43
25.02.2022
Wegen mutmaßlichen Abrechnungsbetrugs mit Corona-Schnelltest sind vier Personen im Alter von 32 bis 50 Jahren ins Visier der Ermittler geraten. Sie sollen von rund 30 000 abgerechneten Tests im Kreis Heilbronn, in Baden-Baden, Stuttgart und Leinfelden-Echterdingen einen großen Teil nicht ausgeführt haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Es sei ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro entstanden.

Drei Männer zwischen 32 bis 48 Jahren und eine 50-jährige Frau sollen die Betrügereien begangen haben. Bei acht Durchsuchungen wurden unter anderem Bargeld und eine Luxusuhr beschlagnahmt. Zudem wurden zwei Verdächtige, ein 48-Jähriger und die 50-Jährige, festgenommen. Sie kamen in Untersuchungshaft. Ein 38-Jähriger habe sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Untersuchungshaft befunden.

(dpa)

Novavax-Impfungen beginnen am Samstag in ersten Bundesländern

16:42
25.02.2022
In mindestens drei Bundesländern können sich Menschen ab Samstag mit dem neuen Corona-Impfstoff von Novavax immunisieren lassen: in Hamburg, Schleswig-Holstein und im Saarland. Angeboten werden soll das Mittel in Impfzentren vorrangig Beschäftigten im Gesundheitswesen. In der Branche greift ab dem 15. März eine einrichtungsbezogene Impflicht.

In den drei Ländern sollen Novavax-Impfungen auch ohne Termin möglich sein, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den zuständigen Stellen aller Bundesländer ergab. In Nordrhein-Westfalen sollten ab Samstag Kreise und kreisfreie Städte mit dem neuen Impfstoff beliefert werden. Einige Impfzentren wollten bereits am Wochenende mit den Impfungen beginnen. Die anderen Bundesländer beginnen mit Novavax-Impfungen in der kommenden Woche.

Die ersten Lieferungen des Präparats waren am Donnerstag bei der Bundeswehr im niedersächsischen Quakenbrück angekommen, am Freitag begann die Auslieferung an die Länder.

Die Bundesregierung hofft, das der Impfstoff des US-Herstellers Novavax der Impfkampagne in Deutschland Schwung verleiht. Das Mittel wurde als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen - für menschen ab 18 Jahren. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - er basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher zumeist eingesetzten mRNA-Corona-Präparate von Pfizer und Moderna. Manche haben Bedenken wegen der Technologie.

(dpa)

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