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Ministerium: Novavax-Impfstoff kommt am Dienstag

16:27
24.02.2022
Der neue Impfstoff der US-Firma Novavax steht ab kommendem Dienstag in Baden-Württemberg zur Verfügung. Das sagte der Amtsleiter des Gesundheitsministeriums, Uwe Lahl, bei einer digitalen Informationsveranstaltung am Donnerstag in Stuttgart. Der Impfstoff soll vorrangig den Beschäftigten im Gesundheitswesen angeboten werden. Es herrscht die Hoffnung, dass sich ungeimpfte Mitarbeiter, etwa von Kliniken und Pflegeheimen, vor Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht am 16. März mit dem Vakzin immunisieren lassen.

Vorgesehen ist, dass die Substanz vorerst nur an die Bundesländer geht und noch nicht an Arztpraxen. Die erste Lieferung an die Länder sollte insgesamt 1,4 Millionen Dosen umfassen. Im ersten Quartal soll Deutschland laut Bundesgesundheitsministerium insgesamt rund vier Millionen Dosen von Novavax bekommen. Von April bis Juni sollen dann bis zu 30 Millionen weitere Dosen folgen.

(dpa)

Politischer Aschermittwoch fällt wegen Corona und Ukraine-Krise aus

14:16
24.02.2022
Keine derben Sprüche im Bierzelt, keine Angriffe auf den politischen Gegner: Die Parteien im Südwesten verzichten in diesem Jahr auf große Veranstaltungen zum traditionellen politischen Aschermittwoch. CDU, Grüne und SPD hatten angesichts der Corona-Lage sowieso nichts geplant. Die Südwest-FDP wollte jedoch in einem Brauhaus in Karlsruhe zusammenkommen. Das Präsidium habe sich aber angesichts der Eskalation in der Ukraine dafür ausgesprochen, die Veranstaltungen nicht stattfinden zu lassen, teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mit. «Putin zeigt der ganzen Welt sein wahres Gesicht auf unmissverständliche Weise», twitterte FDP-Landeschef Michael Theurer.
«Es müssen nun sofort präzedenzlose Sanktionen eingeleitet werden.»

(dpa)

Moderna macht Milliardengewinn - Impfstoff-Absatzziel leicht erhöht

14:15
24.02.2022
Die US-Biotechfirma Moderna verdient weiter glänzend an ihrem Corona-Impfstoff. Das Unternehmen verbuchte allein im Schlussquartal 2021 einen Nettogewinn von 4,9 Milliarden Dollar (4,4 Mrd Euro), wie es am Donnerstag in Cambridge (Massachusetts) mitteilte. Im gesamten abgelaufenen Jahr betrug der Überschuss 12,2 Milliarden Dollar. Im Vorjahr hatte Moderna angesichts hoher Forschungs- und Entwicklungskosten noch 747 Millionen Dollar Verlust gemacht. Insgesamt ließ die starke Vakzin-Nachfrage die Erlöse 2021 von 803 Millionen im Vorjahr auf 18,5 Milliarden Dollar steigen.

Für 2022 hob Moderna die Absatzprognose für seinen Corona-Impfstoff leicht an. Auf Basis bereits getroffener Verkaufsvereinbarungen rechnet der Pharmahersteller jetzt mit Erlösen von etwa 19 Milliarden Dollar. Im Januar waren es noch 18,5 Milliarden Dollar gewesen. Zusätzlich gebe es Kaufoptionen im Volumen von rund drei Milliarden Dollar, erklärte Moderna. Zum Vergleich: Der größere Rivale Pfizer geht bei seinem Corona-Vakzin für 2022 von Umsätzen von 32 Milliarden Dollar aus. Der US-Pharmakonzern vermarktet den gemeinsam entwickelten Impfstoff mit dem deutschen Partner Biontech.

(dpa)

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