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Betrugsmasche mit Corona-Maske bei Führerscheinprüfung

13:07
23.02.2022
Mit einer versteckten Minikamera in der FFP2-Maske versuchen Fahrschüler, bei der theoretischen Führerscheinprüfung zu betrügen. Im Jahr 2021 sei man 134 Prüflingen in Rheinland-Pfalz dabei auf die Schliche gekommen, berichtete der TÜV Rheinland. Wie viele möglicherweise mit dieser Masche durchgekommen sind, sei schwer einzuschätzen. Allerdings nehmen solche Betrugsfälle bei den theoretischen Führerscheinprüfungen zu, wie ein Sprecher des TÜV Rheinland sagte. Im Jahr 2020 erwischte man 96 Prüflinge in ganz Rheinland-Pfalz beim Betrugsversuch durch die Maske. Der Trick sei mittlerweile ein bundesweites Phänomen. Zuvor hatte der SWR über das Thema berichtet.

Die Betrüger nähen dafür kleine Kameras in die FFP2-Maske, die die Prüflinge tragen, hieß es. Durch ein kleines Loch filme die Kamera dann die Fragen und Antworten während der Prüfung. Diese sollen so an einen Komplizen übertragen werden, der da dann ein Signal gebe, wenn der Prüfling mit der Maus über die richtige Antwort fährt. Das erfolge durch Vibrieren des Handys oder eines versteckten Summers am Körper. «Da ist eine kriminelle Bande am Werk, die diese Technik verkauft», sagte der Sprecher.

Um die Betrüger aufzuspüren, nutze man unter anderem Detektoren, die die verbotene Technik erkennen sollen. Der TÜV sensibilisiere auch die Prüfer dafür, auf auffälliges Verhalten der Fahrschüler während der Prüfung zu achten. Wer dabei erwischt wird, darf die Theorieprüfung nach Angaben des Sprechers erst nach sechs Wochen wiederholen. Nach einer Änderung in der Fahrerlaubnis-Verordnung sollen Betrüger künftig sogar für neun Monate gesperrt bleiben.

Die Betrugsmasche mit einer Kamera bei der Führerscheinprüfung ist nicht neu. «Früher war es die Knopfkamera, jetzt ist es die FFP2-Maske. Was kommt als Nächstes?», so der Sprecher. Der TÜV Rheinland warnt, wie gefährlich diese Täuschungsversuche sind: «Wenn die Fahrschüler damit durchkommen, bewegen sie Autos auf den Straßen, obwohl sie dafür nicht geeignet sind.»

(dpa)

Duo Coulibaly/Millot kehrt beim VfB nach Corona-Erkrankung zurück

11:44
23.02.2022
Tanguy Coulibaly und Enzo Millot haben beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart das individuelle Training wieder aufgenommen. Das bestätigte ein Sprecher des Clubs am Mittwoch. Das Duo war in der vergangenen Woche positiv auf Covid-19 getestet worden. Daniel Didavi befindet sich dagegen immer noch in häuslicher Isolation. Der VfB tritt am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) als Tabellenvorletzter beim Europapokal-Anwärter TSG 1899 Hoffenheim an.

(dpa/lsw)

TK-Auswertung: Mehr Kinder haben alle empfohlenen Impfungen

11:43
23.02.2022
Während der Corona-Pandemie ist der Anteil der mit allen empfohlenen Impfungen geschützten Kinder angestiegen. Das geht aus einem am Mittwoch vorgestellten Bericht der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Demnach sind 51,9 Prozent aller im ersten Halbjahr 2019 geborenen und bei der TK versicherten Kinder bis zu ihrem zweiten Geburtstag durchgeimpft gewesen. Das heißt, dass sie alle 13 Impfungen bekommen haben, die die Ständige Impfkommission (Stiko) bis zu diesem Alter empfiehlt - etwa gegen Krankheiten wie Masern, Keuchhusten und Meningokokken.

Vor einiger Zeit war die Quote noch etwas niedriger: Bei den 2016 geborenen Kindern haben 46,7 Prozent bis zum Ende ihres zweiten Lebensjahres alle Impfungen bekommen, während 3,5 Prozent keine einzige Impfung erhalten hatten. Unter den im ersten Halbjahr 2019 Geborenen haben hingegen nur 2,8 Prozent ohne eine einzige Impfung ihren zweiten Geburtstag gefeiert.

Besonders stark hat die Masernimpfung zugelegt. Von den 2016 geborenen TK-Versicherten hatten 7,3 Prozent bis zum Ende ihres zweiten Lebensjahres keinen vollständigen Schutz, bei den in der ersten Hälfte des Jahres 2019 geborenen Kindern waren es nur noch 4,7 Prozent. «Hier könnte die seit März 2020 geltende Impfpflicht für Kindergarten- und Schulkinder bereits eine Rolle spielen», sagte der Vorstandsvorsitzende der TK, Jens Baas.

Der TK-Bericht identifiziert zudem deutliche regionale Unterschiede: In Sachsen-Anhalt sind fast doppelt so viele (61,2 Prozent) der 2018 geborenen Kinder durchgeimpft wie in Sachsen (30,7 Prozent).

(dpa)

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