Letztes Update:
20220222180108

Corona-Inzidenz im Südwesten sinkt

17:58
22.02.2022
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei Corona-Neuinfektionen ist leicht gesunken. Innerhalb einer Woche wurden bei 1525,6 Menschen je 100 000 Einwohner Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 36,0 weniger als am Vortag. In der Vorwoche hatte der Wert 1624,3 betragen.

Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 31 197 neue Infektionen - ein Anstieg auf 1 970 343 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 14 109 Menschen gestorben. Das waren 28 mehr als am Vortag.

Seit Jahresbeginn wurden den Behörden 956 Covid-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 4824 Sars-CoV-2-Infektionen sowie 452 Ausbrüche aus Kitas mit zusammen 3050 Infektionen übermittelt, wie aus den Daten hervorgeht. Der Anteil der Unter-20-Jährigen an den Infektionsfällen der vergangenen sieben Tage betrage 29 Prozent, jener der Über-60-Jährigen hingegen nur 11 Prozent.

Auf den Intensivstationen im Land lagen am Dienstag 285 Covid-Patientinnen und -Patienten. Das waren zwar 3 weniger als am Vortag, aber fast genauso viele wie eine Woche zuvor (284). Im Moment sind den Angaben nach 12,9 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt - auch hier gibt es kaum Veränderungen.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Baden-Württemberg, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, stieg um 0,1 auf 7,8. Eine Woche zuvor hatte die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz im Land noch bei 7,2 gelegen.

8 182 035 Menschen in Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,7 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Amt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 6 156 081 Menschen beziehungsweise 55,4 Prozent.

(dpa)

Geplante Erleichterungen bei Corona-Reiseregeln im Kabinett

17:14
22.02.2022
Bei den Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer sollen Erleichterungen kommen - besonders für Familien mit Kindern. Das sehen Änderungen der Einreiseverordnung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vor, mit denen sich am Mittwoch das Bundeskabinett befassen soll. So sollen Länder nur noch als Hochrisikogebiete mit weitergehenden Auflagen bei der Rückkehr nach Deutschland eingestuft werden, wenn dort Virusvarianten mit «stärker krankmachenden Eigenschaften» grassieren als die hierzulande dominierende Omikron-Variante. Die Neuregelungen sollen ab 4. März greifen.

Für Kinder unter 12 Jahren soll es möglich werden, sich nach Rückkehr aus Hochrisikogebieten direkt aus einer sonst anstehenden Quarantäne frei zu testen. Bisher gilt generell: Wer aus solchen Gebieten kommt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach Einreise mit einem negativen Test daraus befreien. Für Kinder unter 6 Jahren endet die Absonderung bisher fünf Tage nach Einreise automatisch - aber ohne Möglichkeit, sich früher frei zu testen, wenn sie keinen Nachweis als Genesene oder Geimpfte haben.

Das Ministerium verweist zur Begründung für die Erleichterungen für Kinder auch darauf, dass es für Unter-12-Jährige bisher keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt. Generell gilt für Einreisen aus allen Ländern weiter die 3G-Regel - wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Test haben.

(dpa)

Wir setzen Embeds, also Einbettungen von Drittanbietern ein. Dieser fremde Inhalt wird nicht ohne Ihre Zustimmung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO) geladen. Nur, wenn Sie die Embeds mit einem Klick auf „Externe Inhalte nachladen“ aktivieren, werden die Elemente der Drittanbieter geladen. Erst dann werden vom Drittanbieter ggf. Cookies gesetzt und über Ihren Browser Daten an den jeweiligen Anbieter übertragen. Einige solcher Inhalte stammen auch von sozialen Netzwerken oder anderen Unternehmen aus den USA, durch deren Einbettung Daten (z.B. Ihre IP-Adresse, Browserinformation, Cookie-ID, Pixel-ID, aufgerufene Seite, Datum und Zeit des Aufrufs) auch in die USA übertragen werden können.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Inhalt laden