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Kapitel

Samstag, 19. Februar

Mehrere Tausend Menschen bei Demonstrationen gegen Corona-Politik

18:32
19.02.2022
Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in verschiedenen Städten abermals gegen die Corona-Politik demonstriert - trotz der von Bund und Länder angekündigten Lockerung von Schutzmaßnahmen. In Freiburg zogen nach Angaben der Polizei rund 4500 Kritiker der Corona-Maßnahmen durch die Innenstadt. In Reutlingen waren es nach ersten Schätzungen einer dpa-Reporterin einige Tausend Menschen. Ein Sprecher der Polizei machte zunächst keine Angaben zur Teilnehmerzahl. Angemeldet war eine Versammlung mit 7000 Menschen.

Mehrere Tausend Menschen gingen auch in Düsseldorf aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Nach ersten Schätzungen eines dpa-Fotografen vor Ort waren es rund 3000 Menschen. Die Demonstranten wandten sich gegen einen «Impfzwang» und setzten sich für Entscheidungsfreiheit ein. In Frankfurt am Main beteiligten sich nach Angaben der Polizei rund 3000 Menschen an einem Demonstrationszug.

In Augsburg gab es ebenfalls einen Demonstrationszug gegen die Corona-Maßnahmen durch die Innenstadt. In der Spitze hätten etwa 5500 Menschen teilgenommen, so die Polizei. Auch in anderen Städten im Bundesgebiet kam es wieder zu Demonstrationen gegen die Corona-Politik, aber zumeist mit geringeren Teilnehmerzahlen. Von größeren Zwischenfällen war zunächst nichts bekannt.

Bund und Länder hatten am Mittwoch einen Drei-Stufen-Plan für Öffnungen in der Corona-Pandemie bis hin zu einem möglichen Ende aller tiefgreifenderen Auflagen am 20. März vereinbart - ein «Basisschutz» soll aber auch danach bleiben.

(dpa)

Gegner der Corona-Politik protestieren in Reutlingen und Freiburg

17:53
19.02.2022
Gegner der Corona-Regeln sind am Samstag in Baden-Württemberg wieder auf die Straße gegangen. Einige Tausend Menschen zogen nach Angaben einer dpa-Reporterin durch die Innenstadt von Reutlingen. Ein Sprecher der Polizei machte zunächst keine Angaben zur Teilnehmerzahl. Die Demonstranten wandten sich gegen eine allgemeine Corona-Impfpflicht. Auf Plakaten und Transparenten brachten sie ihren Unmut gegen die bestehenden Beschränkungen zum Ausdruck. So stand auf einem Banner: «#ichmachedanichtmit». Auf einem anderen war zu lesen: «Unbeugsam. Bis jetzt habt ihr Römer geimpft, jetzt sind nur noch Gallier übrig.»

Die Demo-Teilnehmer sangen, pfiffen mit Trillerpfeifen und hatten auch Trommeln dabei, um Krach zu machen. Die Polizei war mit einen Großaufgebot im Einsatz, unter anderem waren auch Beamte der Reiterstaffel vor Ort.

Nach Angaben der Stadt Reutlingen war eine Versammlung mit 7000 Teilnehmenden angemeldet. Am Samstag vor einer Woche hatte es einen Aufzug durch die Innenstadt mit nach Polizeiangaben rund 7500 Menschen gegeben. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Beamtenbeleidigung - und weil im Bereich der Rednerbühne Polizisten angegangen oder bedroht worden seien.

In Freiburg zogen am Samstag nach Angaben der Polizei rund 4500 Gegner der Corona-Maßnahmen durch die Innenstadt. Es gab einzelne Verstöße gegen die Pflicht, eine Schutzmaske zu tragen.

Rund um das Wohnhaus von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Sigmaringen blieb es bis zum Samstagabend ruhig, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Dort hatte das Landratsamt weitere Versammlungen verboten. In einer Allgemeinverfügung untersagte es am Donnerstag die sogenannten Spaziergänge und Kundgebungen in den Straßen um das private Wohnhaus des Grünen-Politikers. Die Regelung soll zunächst bis zum 15. März gelten. Gegner der Corona-Politik hatten zwei Tage in Folge in unmittelbarer Nähe zu Kretschmanns Wohnhaus im Ortsteil Laiz protestiert.

(dpa/lsw)

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