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Corona beschert Busse und Bahnen des VVS weniger Fahrgäste

12:52
11.02.2022
Die Busse und Bahnen im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) haben 2021 weiter unter den Folgen der Corona-Pandemie gelitten. Im vergangenen Jahr wurden knapp 261 Millionen Fahrten zurückgelegt, wie der VVS am Freitag mitteilte. Das seien zwar 8,7 Prozent mehr als im ersten Jahr der Pandemie 2020, aber immer noch 33,9 Prozent weniger als im bisherigen Rekordjahr 2019. Für das zurückliegende Jahr werde mit coronabedingten Einnahmeausfällen in Höhe von rund 140 Millionen Euro gerechnet. Das Defizit soll voraussichtlich wie bei anderen Nahverkehrsverbünden auch vom Bund übernommen werden.

(dpa/lsw)

Weitere Corona-Öffnungsschritte in Österreich absehbar

12:01
11.02.2022
In Österreich bahnen sich über die bereits geplanten Schritte hinaus weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen an. Am nächsten Mittwoch will sich die Regierung nach eigenen Angaben mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer zu entsprechenden Beratungen treffen. «Wir haben immer gesagt, dass wir Einschränkungen nur so lange wie unbedingt nötig aufrechterhalten», sagte Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) am Freitag. Die Infektionszahlen seien zwar nach wie vor hoch, die Belastung der Normal- und Intensivstationen aber seit Wochen stabil. Branchenvertreter dringen auf ein Ende der Sperrstunde um 24.00 Uhr sowie auf weitere Lockerungen zum Beispiel bei Fitness-Studios und den Wellness-Bereichen von Hotels.

Bereits an diesem Samstag fällt unter anderem die 2G-Regel in allen Geschäften und in den Museen. Nach 13 langen Wochen ende gerade noch rechtzeitig vor dem Valentinstag (14. Februar) ein «unrühmliches Kapitel der österreichischen Handelsgeschichte», sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands, Rainer Will. Die pandemiebedingt angeschlagene Branche hoffe dadurch auf Mehrumsätze von rund 200 Millionen Euro pro Woche. Für den 19. Februar ist bisher geplant, dass in der Gastronomie wieder die 3G-Regel gilt. Damit hätten auch lediglich negativ Getestete wieder Zutritt zu den Lokalen. Ausnahme ist Wien, das an der 2G-Pflicht in der Gastronomie festhalten will.

Österreich hat mit rund 2500 Fällen pro 100 000 Einwohnern eine fast doppelt so hohe Sieben-Tage-Inzidenz wie Deutschland.

(dpa)

Lauterbach: Verfassungsgericht setzt richtige Priorität

12:01
11.02.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat das vorläufige grüne Licht der Karlsruher Richter für die weitere Umsetzung der Corona-Impfpflicht in sensiblen Einrichtungen begrüßt. Das Bundesverfassungsgericht setze die «richtige Priorität», schrieb der SPD-Politiker am Freitag bei Twitter. «Der Geimpfte trägt ein minimales Risiko der Nebenwirkung. Damit schützt er Ältere und Kranke, die ihm anvertraut sind, vor Tod und schwerer Krankheit.» Auch die jetzige Omikron-Variante sei eine Gefahr für diese Menschen.

Das von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz sieht vor, dass Beschäftigte in Kliniken, Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen bis 15. März Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen müssen. Das Bundesverfassungsgericht hatte es in einer am Freitag bekannt gegebenen Entscheidung im Eilverfahren abgelehnt, die Vorschriften vorläufig außer Kraft zu setzen. Damit ist noch nicht über die vielen Verfassungsbeschwerden gegen die Teil-Impfpflicht entschieden. Die umfassende Prüfung steht noch aus.

(dpa)

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