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Schleppendes Impftempo - Nur wenige Erstimpfungen

09:34
08.02.2022
Die Impfung der Bevölkerung in Deutschland gegen das Coronavirus verlangsamt sich weiter.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand 09.31 Uhr) wurden am Montag 149 000 Impfdosen verabreicht, deutlich weniger als an Montagen in den Wochen zuvor.

Es gab nur wenige Erstimpfungen, 102 000 Dosen wurden als Auffrischungsimpfungen gespritzt, 35 000 Dosen führten zum Grundschutz, für den meist zwei Spritzen nötig sind.

Den Grundschutz haben 61,9 Millionen Menschen oder 74,5 Prozent der Bevölkerung. Mindestens 45,3 Millionen Personen (54,5 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung. Mindestens eine Impfdosis haben 63,2 Millionen Menschen oder 76,0 Prozent der Bevölkerung bekommen. Eine große Gruppe von 20 Millionen Menschen bleibt ungeimpft. Das entspricht 24 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

(dpa)

Corona-Pandemie sorgt für Umsatzplus in Tierarztpraxen

08:42
08.02.2022
Tiermedizin ist eine der wenigen Branchen, die in der Corona-Pandemie gewachsen sind. Laut Statistischem Bundesamt erzielte das Veterinärwesen 2020 rund 4,4 Milliarden Euro Umsatz und damit ein Plus von 10,6 Prozent gegenüber 2019.

Schon vor der Pandemie waren die Umsätze gestiegen, 2019 waren es 5,9 Prozent mehr gewesen als 2018. Zum Vergleich: Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg sank der Jahresumsatz 2020 um insgesamt 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Statistiker am Dienstag in Wiesbaden berichteten.

Die Zahl der Tierarztpraxen und weiterer Betriebe im Veterinärwesen lag 2020 bei rund 11 000. Diese Zahl blieb laut Bundesamt nahezu unverändert. Doch es gab so viele Nachwuchskräfte wie lange nicht mehr: 1534 Absolventinnen und Absolventen machten einen Hochschulabschluss in Tiermedizin - 18 Prozent mehr als im Vorjahr. 83 Prozent der Absolventen waren Frauen. Mehr Hochschulabschlüsse in diesem Bereich hatte es zuletzt im Jahr 2005 gegeben.

(dpa)

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