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Chiles Präsident Piñera bekommt vierte Impfung gegen Coronavirus

19:17
07.02.2022
Der chilenische Präsident Sebastián Piñera hat seine vierte Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Der 72-Jährige ließ sich in einem Impfzentrum in der Gemeinde Futrono im Süden Chiles die zweite Auffrischungsdosis geben, wie in einem Video auf dem Twitter-Account des Staatschefs am Montag zu sehen war. Damit gab Piñera auch den Startschuss für die breite Impfkampagne mit der vierten Dosis gegen das Coronavirus in dem südamerikanischen Land. Von Montag an könne sich alle über 55-Jährigen in Chile, die ihre Auffrischungsdosis bis Mitte August vergangenen Jahres erhalten haben, ihre zweite Booster-Impfung holen.

«Das bedeutet, dass fast 17 Millionen Chilenen, also fast 95 Prozent der Bevölkerung, bereits zwei Dosen des Impfstoffs erhalten haben», sagte Piñera in dem Video nach seiner Impfung. Chile hatte bei der Impfkampagne von Anfang an Tempo gemacht und sich frühzeitig Impfstoffe einer ganzen Reihe von Herstellern gesichert.

Geimpft wird in dem langen, schmalen Land zwischen Anden und Pazifik, das in vielerlei Hinsicht als Vorbild in Lateinamerika gilt, nach einem recht einfachen Priorisierungsplan ohne komplizierte Terminvergabe - in Gesundheitszentren, Fußballstadien und Impfstraßen. Zuletzt bereitete der Anstieg der Neuinfektionen und Todesfälle nach der Ankunft der Omikron-Variante im Dezember Sorge.

(dpa)

Tausende demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen

19:15
07.02.2022
Erneut haben Tausende Menschen in Baden-Württemberg den Montagabend genutzt, um gegen die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Dabei blieb es nach ersten Angaben der Polizeipräsidien friedlich. In Pforzheim meldete ein Sprecher nach ersten Erkenntnissen rund 2500 Demonstranten, in Ravensburg waren es etwa 750, in Mannheim 500 und in Wangen im Allgäu (Landkreis Ravensburg) zirka 450. In vielen anderen Orten kamen den Angaben zufolge Dutzende bis einige Hundert Menschen zusammen.

Mehrere Versammlungen waren angemeldet, wie etwa ein Sprecher der Mannheimer Polizei sagte. Nach wie vor treffen sich die Gegner der Corona-Politik aber auch unangemeldet zu sogenannten Spaziergängen. Sie wollen auf diese Weise Auflagen der Behörden umgehen.

(dpa)

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