Letztes Update:
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17:36
07.02.2022

Auch das Thüringer Gesundheitsministerium betonte: «Es ist aus unserer Sicht ganz wichtig, dass die Länder hier ein gemeinsames Vorgehen verabreden.» Auf eine stufenweise Umsetzung habe man sich bereits verständigt. In Thüringen soll es Übergangsregeln für jene geben, die glaubhaft machen, dass sie sich noch impfen lassen wollen.

Corona-Impfungen sollen am Dienstag zusätzlich auch in Apotheken starten. Zum Auftakt sind rund 500 der etwa 18 500 Apotheken dabei, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mitteilte. Sie erwartet, dass die Zahl in den nächsten Wochen steigt. Am Montag legten bereits einige Apotheken in Nordrhein-Westfalen los. Voraussetzungen sind eine Schulung und geeignete Räume. Insgesamt haben nun 61,9 Millionen Menschen oder 74,4 Prozent der Bevölkerung einen Grundschutz, für den meist zwei Spritzen nötig sind. Mindestens 45,2 Millionen Geimpfte haben zusätzlich auch eine Auffrischimpfung.

Nach Kritik auch der mitregierenden FDP an RKI-Präsident Lothar Wieler erhielt dieser Rückendeckung. Er genieße «nach wie vor das volle Vertrauen der Bundesregierung», sagte deren Vizesprecherin Christiane Hoffmann. Wirbel gab es zuletzt darum, dass das RKI den Genesenenstatus Mitte Januar von sechs auf drei Monate verkürzt hatte. Betroffene verloren damit abrupt den Zugang zu Restaurants, Bars oder Fitnessstudios. Dass das RKI die Frist festlegt, sieht eine neue Verordnung so vor - der Zeitpunkt kam aber überraschend.

(dpa)

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