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Maskengegnerin schlägt Polizistin mit Faust ins Gesicht

10:16
14.01.2022
Eine Maskenverweigererin hat in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) eine Polizistin attackiert.

Die 47-Jährige betrat am Donnerstag einen Supermarkt ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz, wie die Beamten am Freitag mitteilten. Eine Mitarbeiterin forderte sie auf, entweder eine Maske zu tragen oder den Laden zu verlassen. Da die Kundin sich weigerte, rief die Mitarbeiterin die Polizei. Als die Beamten eintrafen, wollte die 47-Jährige aber immer noch nicht gehen.

Statt ihre Personalien anzugeben, filmte sie die Polizisten mit ihrem Handy. Als diese sie mit aufs Revier nehmen wollten, wehrte sie sich massiv, beleidigte die Beamten - und schlug einer Polizistin mit der Faust ins Gesicht. Nun wird gegen die Frau ermittelt.

(dpa)

Veränderte Quarantäne-Regeln passieren den Bundesrat

09:54
14.01.2022
Die neuen Quarantäneregeln für Corona-Infizierte und Kontaktpersonen können in Kraft treten.

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat einer Verordnung zugestimmt, die dafür einen rechtlichen Rahmen schafft. Sie sieht unter anderem vor, dass sich dreifach geimpfte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten nicht mehr in Quarantäne begeben müssen. Außerdem werden damit kürzere Quarantänezeiten im Fall von Infektionen ermöglicht, um bei stark steigenden Infektionszahlen den personellen Zusammenbruch wichtiger Versorgungsbereiche zu verhindern.

In der Sondersitzung der Länderkammer sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), die Pandemie sei an einer «Schnittstelle» angekommen.

Man gehe in das dritte Jahr. In diesem stelle sich die Frage, ob es gelinge, die Pandemie so zu entschärfen, dass man in eine endemische Lage mit nur noch sporadischen Ausbrüchen und wenigen Todeszahlen komme - oder ob man diese Gelegenheit ungenutzt passieren lasse. «Wir müssen diese Gelegenheit ergreifen und wir haben die Mittel dafür. Wir haben die Mittel dafür, die Pandemie in Deutschland in diesem Jahr weitestgehend zu beenden.»

Lauterbach appellierte erneut an alle noch nicht geschützten Bürger, sich jetzt impfen oder boostern zu lassen. «Wenn wir alle für uns in Anspruch nähmen, dass wir es nicht nötig haben oder besser wissen oder nicht mitmachen wollen oder ein anderes Staatsverständnis haben, dann würden wir im Chaos enden.» Daher sei er auch für die allgemeine Impfpflicht.

Der Gesundheitsminister betonte, niemand solle dazu gezwungen werden, einen bestimmten Impfstoff zu nehmen. Er habe auch den Todimpfstoff Novavax besorgt, teilte Lauterbach mit. Am 21. Februar werde Deutschland eine erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen bekommen.

(dpa)

Corona-Inzidenz in Italien bei fast 2000

09:51
14.01.2022
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle in Italien steigt weiter an. Stand Donnerstag verzeichneten die Behörden in den zurückliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 1988 Corona-Infektionen je 100 000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut ISS unter Berufung auf Daten des Gesundheitsministeriums am Freitag in Rom mitteilte. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 1669 Fällen.

Seit Weihnachten zeigt der Trend, dass immer mehr Covid-19-Patienten Betten in den Krankenhäusern belegen. Für die Intensivstationen gab das ISS den italienweiten Anteil mit 17,5 Prozent an. Damit liegt der Wert aber noch unter der Alarm-Schwelle von 30 Prozent.

Die Corona-Fallzahlen befinden sich derzeit auf Rekordniveau. Am Donnerstagabend meldeten die Behörden rund 184 600 Corona-Neuinfektionen und 316 Tote mit dem Virus binnen eines Tages. Die Regierung verschärft seit Monaten Schritt für Schritt die Corona-Regeln. Mittlerweile gilt eine Impfpflicht gegen die Krankheit für Menschen älter als 50 Jahre.

(dpa)

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