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Athen verpflichtet erneut freiberufliche Ärzte zum Corona-Dienst

08:53
13.01.2022
Die griechische Regierung hat Dutzende freiberufliche Ärzte zum Corona-Dienst verpflichtet. Die 90 Mediziner sollen schon von Donnerstag an in staatlichen Krankenhäusern vor allem in Nordgriechenland eingesetzt werden und ihre Kollegen dort entlasten, wie die Nachrichtenagentur ANA berichtet. Es handelt sich hauptsächlich um Anästhesisten und Lungenfachärzte.

Athen hatte bereits im November in Thessaloniki und Umgebung Dutzende Ärzte eingezogen. Die gesetzliche Grundlage dazu war angesichts der Pandemie bereits 2020 geschaffen worden. Sie ermöglicht es auch, Privatkliniken für die Versorgung von Kranken zu verpflichten.

Wegen der Omikron-Variante sind die griechischen Krankenhäuser seit Wochen stark belastet. Seit Jahresanfang werden in dem Land mit seinen knapp elf Millionen Einwohnern täglich zwischen 25 000 und 50 000 Neuinfektionen gemeldet.

(dpa)

Tagelanges Date wegen Lockdown? Videos im Netz millionenfach geteilt

08:53
13.01.2022
Mit Videos aus einem - ihren Angaben nach - unfreiwillig verlängerten Date hat eine Frau in China großes Interesse in sozialen Medien ausgelöst.

Wie das chinesische Zeitung «The Paper» und andere Medien übereinstimmend berichteten, habe die Familie der Frau dieser ein Date mit einem Mann verschafft, der sie zum Kennenlernen für ein Abendessen zu sich nach Hause eingeladen habe.

Ein plötzlicher Corona-Lockdown in der Stadt Zhengzhou habe aber dafür gesorgt, dass die Frau die Wohnung des Mannes nicht mehr verlassen konnte. Sie begann darauf, Videos vom längsten ersten Date ihres Leben zu posten, die millionenfach geteilt wurden. Die Frau saß demnach seit dem 9. Januar für mehrere Tage in der Wohnung fest. Wie lange sie dort ausharren musste, war unklar.

Das vorerst letzte Video, das beide bei einem Feuertopf-Essen zeigte, veröffentlichte die Frau am Mittwoch. Trotz der Nähe und viel Zeit zum Reden, zündete es aber offenbar nicht zwischen den beiden. Es sei alles ziemlich gut, allerdings sei der Mann «so stumm wie eine Holzpuppe», beschrieb die Frau sein Verhalten in ihren Videos. Sein Essen sei «mittelmäßig». Es sei aber toll, dass er überhaupt für sie koche. Der Mann selbst kam in den Videos nicht zu Wort.

Die Frau war nach eigenen Angaben extra aus der rund 1000 Kilometer entfernten Stadt Guangzhou zurück in ihre Heimatstadt Zhengzhou gereist, um auf Wunsch ihrer Familie mehrere Männer kennenzulernen. Aus Rücksicht auf ihr Date habe sie einige ihrer Videos bereits wieder gelöscht.

China verfolgt eine strikte Null-Corona-Politik. Schon mehrfach wurden ganze Millionenstädte wegen einzelner Corona-Fälle in einen totalen Lockdown geschickt. 

(dpa)

Kretzschmar befürchtet Corona-Probleme bei Handball-EM

08:52
13.01.2022
Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar befürchtet einige Corona-Probleme bei der Handball-Europameisterschaft in Ungarn und der Slowakei. «Ich mache mir schon Sorgen.

Bei den Covid-Listen, die jeden Tag veröffentlich werden, stellt sich nicht die Frage, wer unter regulären Bedingungen Europameister wird, sondern wer am besten durchkommt», sagte der 48-Jährige in einem Interview der Zeitung «Tagesspiegel» (Donnerstag).

Besonders besorgt äußerte sich der ehemalige Nationalspieler und heutige Sportvorstand des Bundesligisten Füchse Berlin über die Zulassung von Zuschauern bei dem Turnier. «Wenn man die weltweite Entwicklung betrachtet und dann hört, dass in der Slowakei eine Hallenauslastung von 25 Prozent erlaubt ist und es in Ungarn gar keine Beschränkungen gibt, wird einem angst und bange. Das ist eine verrückte Konstellation», sagte Kretzschmar.

Er selbst freue sich zwar irgendwie auf die EM, die er als Experte für den Internetanbieter «sportdeutschland.tv» aus der Heimat begleiten wird. Generell herrsche trotz eines bestmöglichen Hygienekonzepts der Europäischen Handball-Föderation jedoch eine große Ungewissheit. «Wir sind wieder an einem Punkt, an dem wir nicht genau wissen, wie wir mit der Situation umgehen sollen», sagte Kretzschmar. «Natürlich fühlen wir uns alle etwas unwohl, weil wir nicht wissen, was wirklich sicher ist, aber das geht ja nicht nur uns Sportlern so.»

(dpa)

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