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20220111143829

Zuspruch für Lauterbachs Corona-Management - Mehrheit für Impfpflicht

14:37
11.01.2022
Das Krisenmanagement von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in der Corona-Pandemie findet laut einer Forsa-Umfrage überwiegend Zuspruch bei den Menschen in Deutschland. Im aktuellen «Trendbarometer» von RTL und ntv gaben 59 Prozent der Befragten an, mit seinem Handeln zufrieden zu sein. 35 Prozent gaben an, mit dem Krisenmanagement des Ministers weniger oder gar nicht zufrieden zu sein. Besonders zufrieden zeigten sich demnach die Anhänger von SPD (87 Prozent) und Grünen (86 Prozent). Bei den FDP-Anhängern sind es dagegen nur 60 Prozent. Rund 66 Prozent der Unionsanhänger äußerten sich zudem zufrieden mit Lauterbach, bei Anhängern der Linken waren es 41 Prozent, bei der AfD lediglich 9 Prozent.

Ein Großteil der Befragten sprach sich zudem für eine allgemeine Impfpflicht aus. Laut Umfrage sind 70 Prozent der Bundesbürger für eine Impfpflicht, 28 Prozent dagegen. Der Rückhalt ist demnach bei Anhängern der SPD (84 Prozent) und der Grünen (74 Prozent) sowie bei denen der CDU/CSU (79 Prozent) am höchsten. FDP-Anhänger äußerten sich mit 57 Prozent überwiegend negativ gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht. Noch höher war die Ablehnung bei Anhängern der AfD mit 89 Prozent.

Eine Verkürzung der Quarantäne- und Isolationszeiten für mit der Omikron-Variante des Coronavirus Infizierte und deren Kontaktpersonen halten inzwischen rund 60 Prozent der Befragten für richtig. In der Vorwoche waren es noch 48 Prozent gewesen. Gegen eine Verkürzung waren demnach nur noch 31 Prozent der Befragten (Vorwoche: 42 Prozent). Kürzere Quarantäne- und Isolationszeiten sollen dafür sorgen, dass es angesichts steigender Infektionszahlen keine Engpässe in der kritischen Infrastruktur gibt.

(dpa)

Corona-Beschränkungen auf Island verlängert

14:37
11.01.2022
Die Menschen auf der Nordatlantik-Insel Island müssen noch etwas länger mit einer Reihe von Corona-Beschränkungen leben. Die seit kurz vor Weihnachten geltenden Maßnahmen werden angesichts von weiterhin hohen Neuinfektionszahlen unverändert um drei Wochen verlängert, wie Gesundheitsminister Willum Thór Thórsson am Dienstag nach einem Kabinettstreffen in Reykjavik sagte. Planmäßig wären die Beschränkungen am Mittwoch ausgelaufen.

Zu den weiterhin geltenden Corona-Beschränkungen zählt, dass sich maximal 20 Menschen statt wie vorher 50 versammeln dürfen. Machen die Teilnehmer Schnelltests, sind bis zu 200 Menschen erlaubt. Restaurants und Kneipen müssen um 22.00 Uhr schließen, Fitnessstudios und Schwimmbäder dürfen nur noch die Hälfte der maximal zulässigen Auslastung erreichen.

Die Bekanntgabe beendete am Dienstag Spekulationen, dass angesichts der schnellen Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus sowie der verbreiteten Delta-Variante verschärfte Regeln erlassen werden könnten. Die nächsten Tage seien entscheidend, unterstrich Gesundheitsminister Thórsson. Regierungschefin Katrín Jakobsdóttir sagte vor Reportern, der Januar und auch der Februar dürften noch einmal anstrengend werden. Dann jedoch glaube sie, dass man wieder vor besseren Zeiten stehe.

(dpa)

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