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KMK: Vor Weihnachten 50 000 Corona-Fälle bei Schülern bekannt

10:09
11.01.2022
Etwa 50 000 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern waren kurz vor Weihnachten an Schulen in Deutschland bekannt. Das geht aus der wöchentlichen Corona-Statistik der Kultusministerkonferenz (KMK) hervor. 80 000 Schülerinnen und Schüler waren demnach zusätzlich in Quarantäne.

Die Zahlen sind nur begrenzt mit denen der Vorwoche vom 13. bis 19. Dezember vergleichbar, als 86 000 Corona-Fälle und 111 000 Quarantäne-Fälle gemeldet wurden, da es dieses Mal aus einigen Bundesländern wegen bereits begonnener Ferien keine Rückmeldungen mehr gab. Basis sind Meldungen aus rund 23 000 Schulen mit etwa acht Millionen Schülern (sonst etwa 28 000 Schulen mit 10 Millionen Schülern).

An rund 870 Schulen gab es kurz vor Weihnachten Einschränkungen im Präsenzbetrieb (Vorwoche: 1400). Geschlossen waren zehn Einrichtungen (Vorwoche: 38). Die Statistik weist außerdem 2800 Corona-Fälle bei Lehrkräften aus (Vorwoche: 5300) und zusätzlich rund 2100 Quarantäne-Fälle (Vorwoche: 2700). Zugrunde liegen hier Angaben zu rund 700 000 Lehrkräften (sonst rund 900 000).

(dpa)

CDU-Fraktionschef Hagel positiv auf Corona getestet

10:03
11.01.2022
CDU-Fraktionschef Manuel Hagel hat sich vermutlich mit dem Coronavirus infiziert.

Hagel habe sich am Dienstagmorgen selbst positiv getestet, teilte sein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mit. «Außer leichten erkältungsähnlichen Symptomen geht es ihm gut», sagte der Sprecher.

Hagel befinde sich jetzt in häuslicher Quarantäne und mache nun einen PCR-Test. Die Klausurtagung der CDU-Fraktion am Mittwoch und Donnerstag sei als hybride Tagung konzipiert, so dass Hagel digital teilnehmen werde.

(dpa)

Nächste Millionenmetropole in China verhängt Corona-Lockdown

09:28
11.01.2022
Wegen eines Corona-Ausbruchs hat in China eine weitere Millionenmetropole eine strikte Ausgangssperre für die Bevölkerung verhängt.

Wie die Behörden der ostchinesischen Metropole Anyang (Provinz Henan) am Dienstag mitteilten, sollen sich die 5,5 Millionen Bewohner der Stadt testen lassen und ansonsten nicht vor die Tür gehen. Sämtlicher Autoverkehr wurde untersagt.

Auch die meisten Geschäfte mussten schließen. Nachdem bereits in den Städten Xi’an und Yuzhou ähnliche Maßnahmen ergriffen wurden, sind derzeit etwa 20 Millionen Menschen in China von Ausgangssperren betroffen.

Die Behörden von Anyang entschieden sich zu dem drastischen Schritt, nachdem am Vortag in der Stadt zwei mit der ansteckenderen Omikron-Variante Infizierte entdeckt worden waren. Am Dienstag wurden bereits 58 Infektionen gezählt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Am Sonntag waren die ersten lokalen Omikron-Fälle Chinas in Pekings Nachbarstadt Tianjin festgestellt worden. Dort ist die Zahl der Infektionen seitdem auf 50 gestiegen.

Gesundheitsämter rechneten mit weiteren Infektionen. Omikron dürfte die strikte Null-Covid-Strategie Chinas mit Massentests, Ausgangssperren, Quarantäne und Abschottung schwer auf die Probe stellen.

(dpa)

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