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Umfrage: Mehrheit befürwortet 2G plus in der Gastronomie

09:28
11.01.2022
Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet laut einer Umfrage die 2G-plus-Regel in der Gastronomie.

53 Prozent der Teilnehmer sprachen sich in einer Erhebung des Meinungsforschers Yougov für die Vorschrift aus, 35 Prozent lehnen diese ab. 13 Prozent machten in der am Dienstag veröffentlichten Umfrage keine Angabe. Bund und Länder hatten am Freitag eine 2G-plus-Regelung für Restaurants, Cafés und Kneipen vereinbart. Demnach haben nur Geimpfte und Genesene mit negativem Corona-Test sowie Menschen mit Auffrischungsimpfung Zugang.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband hatte die schärferen Zugangsregeln kritisiert und vor weiteren Umsatzeinbußen gewarnt. Die flächendeckende Einführung von 2G-plus-Regeln sei für viele ein «Desaster», sagte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Sie wies darauf hin, dass weniger als die Hälfte der Menschen geboostert seien.

(dpa)

Gaza-Ministerium warnt vor Überforderung in Omikron-Welle

08:49
11.01.2022
Nach einem deutlichen Anstieg der Omikron-Fälle in den Palästinensergebieten hat das Gesundheitsministerium im Gazastreifen vor einer Überforderung der Behörden gewarnt.

«Wir haben Angst, dass wir eine rasante Verbreitung der Krankheit vor uns haben, die auch sehr heftig sein wird, und dass die Zahl der Patienten, die dringend medizinische Hilfe braucht, steigen wird», sagte der Ministeriumsvertreter Madschdi Dhair am Montagabend. Das Ministerium «kann damit nicht umgehen».

Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete am Dienstag einen Anstieg von 291 auf 476 registrierte Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus in den Palästinensergebieten in den vergangenen Tagen. Die meisten Fälle davon seien im Westjordanland, sagte demnach ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Ramallah.

Mehrere Fälle, die zuletzt registriert worden seien, seien nicht unter Reiserückkehrern von außerhalb des Gazastreifens gewesen, sagte Dhair in Gaza. Dies bedeute, dass Omikron sich bereits in dem Küstengebiet ausbreite - und dass es möglicherweise Fälle gebe, von denen das Ministerium nichts wisse.

Bereits am Sonntag hatte Dair die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert, Druck auf Israel auszuüben. Es müsse mehr medizinische Ausrüstung wie Ventilatoren und Sauerstoff in das abgeriegelte Gebiet lassen.

Israel hatte 2007 eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Maßnahme mit Sicherheitserwägungen. Die im Gazastreifen herrschende islamistische Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft.

(dpa)

"Kann Faktor werden": KSC-Sportchef Kreuzer fürchtet Corona-Einfluss

07:28
11.01.2022
 Sportchef Oliver Kreuzer vom Karlsruher SC fürchtet, dass Corona-Fälle Einfluss auf den weiteren Saisonverlauf der 2. Fußball-Bundesliga haben könnten.

«Im Kampf um den Auf- oder gegen den Abstieg kann das schon ein Faktor werden», sagte der 56-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Womöglich auf mehrere Spieler wegen positiver Tests verzichten zu müssen, kann eine Beeinträchtigung sein. Das hat die Niederlage der Bayern gegen Gladbach gezeigt. Die ist sicher auch ein Stück weit auf die Ausfälle der Bayern zurückzuführen.»

Die Münchner hatten nach einer Reihe von positiven Tests zum Rückrundenauftakt der Bundesliga vorigen Freitag mit einem stark dezimierten Kader 1:2 gegen Mönchengladbach verloren.

Die Karlsruher, deren Profis laut Kreuzer alle eine Booster-Impfung erhalten haben, bestreiten am kommenden Samstag beim SV Darmstadt 98 ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr. Dabei müssen sie ziemlich sicher auf Fabio Kaufmann verzichten.

Der Offensivmann hatte wegen eines positiven Corona-Tests das Trainingslager in Spanien verpasst und steigt wohl erst diesen Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining ein. «Ich hoffe, dass sich die Pandemie-Lage bis Februar etwas beruhigt», so Kreuzer. «Es wäre auch wirtschaftlich schlimm, wenn die Politik langfristig an den Geisterspielen festhalten würde.»

(dpa)

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