Letztes Update:
20220103110159

Kinderärzte-Verband: Schulschließungen vermeiden

10:23
03.01.2022
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat dazu aufgerufen, den Betrieb an den Schulen auch bei steigenden Corona-Zahlen aufrechtzuerhalten. Es gebe eine Reihe an Möglichkeiten, trotz anziehender Pandemielage Schulschließungen zu vermeiden, sagte Verbandspräsident Thomas Fischbach der «Ärzte Zeitung» (online). So müssten vorliegende Hygienekonzepte konsequenter umgesetzt und Lehrer entsprechend fortgebildet werden. Länder und Kommunen sollten zudem ausreichend Luftfilter für die Einrichtungen bereitstellen. «Die Mittel dafür sind da – sie werden aber noch nicht überall abgerufen.»

«Es gibt eine klare und unmissverständliche Zusage der Politik, Schulschließungen – wenn überhaupt – als allerletzte Maßnahme in Betracht zu ziehen», sagte Fischbach. «Auf dieser Zusage beharren wir.» Nach der Weihnachtspause sind die Schülerinnen und Schüler seit Montag in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Rheinland-Pfalz wieder zurück im Unterricht. Am Dienstag folgt das Saarland, am Mittwoch Hamburg und – je nach Entscheidung der Schulen – auch Thüringen. Die Kultusminister der Länder wollen am Mittwoch in einer Videokonferenz über die Lage an den Schulen beraten.

(dpa)

Kommunen fordern langfristige Corona-Strategie

10:22
03.01.2022
Die Kommunen fordern angesichts der anstehenden nächsten Corona-Welle eine langfristige Strategie gegen die Pandemie in Deutschland. Das Virus werde nicht mehr weggehen, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände, Ralph Spiegler, am Montag in Berlin. Nötig seien daher unter anderem Vorbereitungen für voraussichtlich erforderliche vierte Impfungen. Dafür seien wohl auch wieder regionale Impfzentren zu reaktivieren. Vorbereitungen müssten frühzeitig anlaufen. In der Diskussion um eine allgemeine Corona-Impfpflicht sprachen sich die Kommunen für die Einrichtung eines zentralen Impfregisters aus.

Spiegler betonte mit Blick auf teils radikalisierte Proteste gegen die Corona-Politik, es gebe keine Spaltung der Gesellschaft in zwei Teile. Er sei sehr sicher, dass die Zahl derer, die sich der Gefahr nicht bewusst seien, verschwindend gering sei. Proteste mit Bedrohungen und Sachbeschädigungen seien nicht hinnehmbar.

Die kommunalen Spitzenverbände befürworteten Überlegungen für kürzere Quarantäne-Zeiten, um viele gleichzeitige Krankheitsausfälle durch die ansteckendere Virusvariante Omikron zu vermeiden. Der Betrieb etwa von Feuerwehren, Müllabfuhren und Wasserwerken müsse aufrecht erhalten werden. Dafür seien auch flexible Regelungen vor Ort etwa für Beschäftigte mit Auffrischimpfung und ohne Symptome sinnvoll.

(dpa)

Booster-Impfungen bei Mannheim: DEL-Partie in Nürnberg verschoben

10:21
03.01.2022
Die ursprünglich für diesen Dienstag angesetzte DEL-Partie der Nürnberg Ice Tigers gegen die Adler Mannheim wird verschoben. Wie beide Vereine am Montag mitteilten, wird das Spiel am 16. März nachgeholt. Da die Mannheimer ihre Booster-Impfungen gegen das Coronavirus bekommen, wird die Begegnung verlegt.

Vor dem Jahreswechsel hatte sich die Deutsche Eishockey Liga (DEL) mit den Clubs darauf verständigt, dass Booster-Impfungen Priorität haben sollen. Vereine dürfen in beiderseitigem Einverständnis Spiele verlegen, sollten die Auffrischungsimpfungen unmittelbar vor einer Partie durchgeführt werden.

Dadurch erhalten Spieler die Möglichkeit, sich nach der Impfung zu schonen. Auch die Straubing Tigers und die Grizzlys Wolfsburg einigten sich bereits im Zuge von Booster-Impfungen ihrer Profis auf eine Verlegung ihrer für diesen Dienstag angesetzten DEL-Partie.

(dpa)

✖
Möchten Sie alle externen Inhalte laden?
Datenschutzerklärung
Inhalt laden