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Bildungsministerin: Präsenzunterricht Frage der Chancengerechtigkeit

09:26
03.01.2022
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat sich zum Unterrichtsstart in mehreren Bundesländern nach der Weihnachtspause für weiterhin geöffnete Schulen ausgesprochen. «Präsenzunterricht ist eine Frage der Chancengerechtigkeit», schrieb die FDP-Politikerin am Montag bei Twitter. «Wir müssen alles tun, um Schulen offen zu halten. Allen Schülern, Eltern und Lehrern einen guten und sicheren Start!»

Am Montag begann in mehreren Bundesländern nach der Weihnachtspause wieder die Schule. Sorgen gibt es wegen der befürchteten Omikron-Welle. Zunächst kehrten Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Rheinland-Pfalz zurück in den Unterricht. Am Dienstag folgen das Saarland, am Mittwoch Hamburg und - je nach Entscheidung der Schulen - auch Thüringen.

(dpa)

Nächster Corona-Fall beim VfB Stuttgart: Auch Faghir positiv

09:26
03.01.2022
Der VfB Stuttgart hat den fünften Corona-Fall in der Winterpause. Auch Offensivtalent Wahid Faghir sei infiziert, teilte der schwäbische Fußball-Bundesligist am Montag mit. Nach einem nicht eindeutigen Schnelltest ist der PCR-Test bei dem 18 Jahre alten Dänen positiv ausgefallen. Faghir zog sich damit vor dem Rückrunden-Auftakt in die häusliche Isolation zurück.

Vor dem Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth am Samstag gehen Trainer Pellegrino Matarazzo die Alternativen aus. In den vergangenen Tagen waren auch Silas Katompa Mvumpa, Naouirou Ahamada sowie Konstantinos Mavropanos und Mateo Klimowicz positiv getestet worden. Der im Urlaub positiv getestete Verteidiger Mavropanos soll zeitnah aus Griechenland zurück nach Stuttgart kommen, Offensivspieler Klimowicz soll voraussichtlich am Freitag die Rückreise antreten.

(dpa)

Ifo: Wieder mehr Homeoffice in der vierten Welle

09:08
03.01.2022
In der vierten Corona-Welle wird wieder vermehrt zu Hause gearbeitet: Nach einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts waren im Dezember wieder 27,9 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice tätig. Das sind deutlich mehr als im August, als die Münchner Wirtschaftsforscher eine Heimarbeitsquote von 23,8 Prozent ermittelt hatten. Der jüngste Anstieg geht quer durch alle Branchen, wie das Ifo-Institut am Montag mitteilte.

Seit Ende November müssen Unternehmen ihren Beschäftigten wieder die Möglichkeit zur Arbeit daheim anbieten. Nach Einschätzung des Ifo-Instituts wird das von manchen Arbeitgebern umgangen. «Nicht alle Unternehmen beachten offenbar die Ende November wieder eingeführte Homeoffice-Pflicht», sagte Jean-Victor Alipour, Fachmann für das Thema beim Ifo-Institut. Der Grund für diese Annahme ist, dass im März 2021 noch erheblich mehr Beschäftigte daheim arbeiteten als zuletzt: Die Quote liege gut vier Prozentpunkte unter dem Höchstwert vom März, sagte Alipour.

Am höchsten ist der Anteil der Heimarbeiter nach wie vor in der Dienstleistungsbranche. Laut Ifo-Institut stieg die Homeoffice-Quote dort im Vergleich zum August von 33,4 auf 38,2 Prozent.

Doch Dienstleister ist nicht gleich Dienstleister: Den Spitzenwert ermittelten Alipour und seine Kollegen für IT-Unternehmen, mit einem Homeoffice-Anteil von 76 Prozent. In der Gastronomie hingegen liegt die Heimbüro-Quote bei unter 3 Prozent.

(dpa)

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