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20220110162705

Cichutek: 80 Prozent der Corona-Schnelltests erkennen Omikron

16:26
10.01.2022
Der Großteil der in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests ist nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) auch zum Nachweis der neuen Omikron-Variante geeignet. Präsident Klaus Cichutek verwies am Montag im ZDF- darauf, dass das Institut mittlerweile über 250 Test-Produkte auf ein höheres Level an Sensitivität bewertet habe und mindestens 80 Prozent dieses Niveau auch schafften. Generell können Schnelltests eine Infektion nur dann detektieren, wenn zum Testzeitpunkt eine hohe Viruslast besteht. Dies gilt für Omikron ebenso wie für andere Varianten.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte eine «Positivliste» für Schnelltests angekündigt, die Omikron gut erkennen können. Die vom PEI genannten Daten seien ein erster Zwischenstand, erläuterte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Das Erstellen der kompletten Liste dauere noch an. Er bekräftigte, dass Schnelltests generell keine 100-prozentige Gewissheit bieten, aber für mehr Sicherheit im Alltag sorgten. Nach wie vor nötig seien weitere Schutzmaßnahmen mit Abstand und Masken sowie Kontaktbeschränkungen.

Mit Blick auf genauere PCR-Labortests erläuterte das Ministerium, dass die mögliche Wochen-Kapazität von 2,4 Millionen Tests mit derzeit bis zu 1,5 Millionen PCR-Tests noch nicht ausgereizt werde.

Das PEI hatte bereits Ende des Jahres Angaben zu den in Deutschland angebotenen Schnelltests veröffentlicht. Die große Mehrheit der Tests schlage auf ein Protein des Virus an, dass von den Omikron-Mutationen vergleichsweise wenig betroffen sei, hieß es. Die Prüfergebnisse sind auf den PEI-Internetseiten einsehbar. Cichutek betonte, Testzentren, Apotheken und Discounter orientierten sich an den positiv bewerteten Tests. Eine erste Einschätzung hatte das PEI im Dezember abgegeben.

Zurückhaltend äußerte sich Cichutek zum Zeithorizont für Impfstoffe, die an die Omikron-Virusvariante angepasst sind. Er gehe davon aus, dass diese noch im ersten Halbjahr vorliegen, und dann auch in ausreichender Menge. In der Diskussion sei noch, ob Impfstoffe eine «einfache Anpassung an Omikron» bieten oder eine «breitere» Wirkung haben sollten.

(dpa)

Eintracht-Profi Barkok mit positivem Corona-Test bei Afrika-Cup

16:26
10.01.2022
Eintracht Frankfurts Fußballprofi Aymen Barkok ist beim Afrika-Cup in Kamerun positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Bundesligist am Montag mitteilte, fehlt der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler dadurch beim Spiel von Marokkos Nationalmannschaft an diesem Montag gegen Ghana.

(dpa)

Weiterer Corona-Fall im Eishockey - Krefelder Spieler isoliert

16:25
10.01.2022
Inmitten der sich häufenden Corona-Fälle in der Deutschen Eishockey Liga haben nun auch die Krefeld Pinguine eine Infektion vermeldet. Wie der DEL-Club am Montag bekanntgab, wurde ein namentlich nicht genannter Profi positiv auf das Virus getestet. Der betroffene Spieler habe sich umgehend von der Mannschaft isoliert. Um potenzielle Infektionsketten zu unterbrechen, unterzogen sich auch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle einem PCR-Test. Das Spiel am Freitag gegen die Kölner Haie ist nach Vereinsangaben nicht gefährdet.

Zuvor hatten sich die Teams des EHC Red Bull München, der Iserlohn Roosters und der Grizzlys Wolfsburg komplett in Quarantäne begeben müssen. Am Samstag wurden dann auch noch die Bietigheim Steelers vom zuständigen Gesundheitsamt aktuell aus dem Spielbetrieb genommen.

(dpa)

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