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Djokovic-Bruder: Tennisstar berät mit Anwälten über weiteres Vorgehen

09:55
10.01.2022
Nach Angaben seines Bruders Djordje Djokovic berät Tennisstar Novak Djokovic derzeit mit seinen Anwälten über das weitere Vorgehen, nachdem ein Gericht in Melbourne am Montag die Verweigerung der Einreise aufgehoben hatte. Er sei im Büro seiner Anwälte, sagte Djordje Djokovic dem serbischen TV-Sender TV Prva. «Er geht aktuell alle Optionen durch», sagte der Bruder des 34 Jahre alten Weltranglisten-Ersten. «Das war eine große Niederlage für die australische Regierung, und sie tun sich schwer damit.»

Ein australisches Gericht hatte zuvor dem Einspruch von Djokovic stattgegeben. Allerdings kann der australische Einwanderungsminister Alex Hawke noch sein persönliches Recht auf Aufhebung des Visums wahrnehmen. Dafür hat er vier Stunden nach Urteilsverkündung Zeit.

Serbische Berichte, wonach Djokovic in Melbourne nach dem Verlassen des Abschiebehotels von der Polizei wieder in Gewahrsam genommen worden sei, bestätigten sich nicht. Djokovic will an den Australian Open teilnehmen, die am kommenden Montag beginnen. Er würde im Melbourne Park als Titelverteidiger an den Start gehen.

(dpa)

Jedes siebte Unternehmen sieht sich durch Corona in Existenz bedroht

09:54
10.01.2022
Fast jedes siebte Unternehmen in Deutschland sieht sich durch die Corona-Pandemie in seiner Existenz bedroht. Besonders der Dienstleistungssektor und Einzelhandel machen sich große Sorgen, wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Bundesweit sagten demnach 14 Prozent der im Dezember befragten Betriebe, dass sie ihre Existenz als gefährdet einstufen.

Damit bewerteten die Unternehmen ihre Bedrohung auf gleichem Niveau wie im Juni vergangenen Jahres. Bei drei weiteren Umfragen im Februar 2021, sowie im November und Juni 2020 waren die Sorgen mit Werten zwischen 17,6 und 21,8 Prozent noch deutlich ausgeprägter.

Die aktuell höchste Bedrohung empfindet der Dienstleistungssektor mit 20,4 Prozent - Treiber sind dabei unter anderem die Reise- und Veranstaltungswirtschaft sowie das Gastgewerbe. Hier sieht sich durchweg mehr als die Hälfte der Unternehmen bedroht, bei Reisebüros und -veranstaltern sind es sogar fast drei Viertel.

Im Einzelhandel bewerten sich 17,1 Prozent als gefährdet - ein deutliches Plus zum Sommer. «Das sind auch die Folgen der Zurückhaltung der Verbraucher», sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Der Bau mit 5,1 Prozent und das Verarbeitende Gewerbe mit 5,7 Prozent sind dagegen vergleichsweise wenig betroffen.

(dpa)

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