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Djokovics Gerichtsverhandlung wegen technischer Probleme verzögert

05:28
10.01.2022
Die Gerichtsverhandlung zur verweigerten Einreise von Tennis-Star Novak Djokovic hat sich am Montag (Ortszeit) wegen technischer Probleme bei der Live-Übertragung verzögert. Wie die australische Zeitung «Herald Sun» online in ihrem Live-Blog berichtete, sei die Homepage, auf der die Verhandlung aus dem Commonwealth Law Courts Building in Melbourne für die Öffentlichkeit übertragen werden sollte, aufgrund der hohen Zugriffszahlen zusammengebrochen. Die Verhandlung begann deswegen mit etwa einer halben Stunde Verspätung.

Etwa zwei Stunden danach wurde der Livestream erneut unterbrochen und war für mehr als eine Stunde nicht mehr erreichbar. Richter Anthony Kelly hatte in der gänzlich online ablaufenden Verhandlung bereits darauf hingewiesen, dass zu viele Teilnehmer an der Videokonferenz zu einem Zusammenbruch führen könnten.

Das Gericht in Melbourne verhandelt den Einspruch Djokovics gegen die Verweigerung seiner Einreise nach Australien. Die Seite des 34 Jahre alten Weltranglistenersten sollte sich am Montag zuerst äußern. Die Vertreter des australischen Innenministeriums geben ihre Stellungnahme vor Gericht laut Plan ab 15.00 Uhr (5.00 Uhr MEZ) ab. Wann eine Entscheidung fällt, war zunächst unklar.

Djokovic war am Mittwochabend (Ortszeit) die Einreise nach Melbourne verweigert worden. Der Serbe konnte aus Sicht der Behörden nicht die nötigen Dokumente für eine medizinische Ausnahmegenehmigung vorlegen, um auch ohne Corona-Impfung einreisen zu dürfen. Seitdem hielt er sich in einem Hotel für Ausreisepflichtige auf. Djokovic kämpft dafür, in Australien bleiben und seinen Titel bei den Australian Open verteidigen zu dürfen. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 17. Januar.

(dpa)

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