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Zahl der Corona-Fälle in Türkei steigt an

20:21
29.12.2021
In der Türkei sind wieder mehr Menschen positiv auf Corona getestet worden. Den zweiten Tag infolge lag der Wert der täglichen Corona-Fälle am Mittwoch über 30 000. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums fielen 36 684 Tests positiv aus. In den vergangenen Wochen hatte die Fallzahl täglich bei rund 20 000 gelegen.

Als mögliche Gründe für den Anstieg nannte Gesundheitsminister Fahrettin Koca neben der Omikron-Variante, dass sich Menschen nun mehr in Innenräumen aufhielten. Die Türkei testet nur stichprobenartig auf Virusvarianten. Laut offiziellen Angaben wurde seit Anfang Dezember in 42 von 3344 Fälle die Omikron-Variante festgestellt.

Koca rief dazu auf, sich impfen zu lassen. Dem Statistik-Portal «Our World in Data» zufolge haben sich knapp 67 Prozent der türkischen Bevölkerung bisher mindestens ein Mal impfen lassen. Die Türkei hat eine ähnlich große Bevölkerung wie Deutschland.

Ab Donnerstag wird dem Gesundheitsminister zufolge zudem in städtischen Krankenhäusern mit Turkovac geimpft. Koca ließ sich am Mittwoch vor laufenden Kameras den türkischen Impfstoff spritzen, der kürzlich eine Notfallzulassung bekommen hat. Bisher hatte man in der Türkei meist die Wahl zwischen dem chinesischen Impfstoff Sinovac und dem Impfstoff von Biontech. Die Türkische Ärztevereinigung TTB hatte nach der Zulassung kritisiert, dass zu wenige Daten zu dem Impfstoff veröffentlicht worden seien.

(dpa)

Wegen Corona: Maximale Auslastung von 75 Prozent in Spaniens Stadien

20:20
29.12.2021
Aufgrund der rapide steigenden Infektionszahlen gilt in Spanien für alle Fußballstadien der ersten und zweiten Liga künftig eine maximale Auslastung von 75 Prozent. Das beschlossen die Gesundheitsexperten der Zentral- und Regional-Regierungen bei einem Treffen am Mittwoch. Für geschlossene Arenen wurde eine Obergrenze von 50 Prozent der normalen Zuschauerkapazität festgelegt. Das betrifft unter anderem die Basketball-, Handball- und Hallenfußball-Ligen. Die jeweiligen Regionen des Landes dürfen dem Beschluss zufolge sogar niedrigere Auslastungen anordnen.

Diese Beschränkungen würden zunächst bis Ende Januar gelten, sagte Gesundheitsministerin Carolina Darias nach dem Treffen vor Journalisten. Nach einem Monat werde man die Lage neu evaluieren. Bei allen Sportveranstaltungen werde auch im Freien eine strenge Maskenpflicht gelten. Zudem seien während der Spiele unter anderem der Verzehr von Lebensmitteln und das Rauchen untersagt.

Trotz einer hohen Impfquote von rund 80 Prozent nimmt die Zahl der Neuinfektionen in Spanien seit Wochen rapide zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei einem Rekordwert von 850, nachdem Mitte Oktober noch ein Jahrestiefstwert von rund 18 erreicht worden war.

(dpa)

Corona macht Real zu schaffen: Vier weitere Profis infiziert

19:45
29.12.2021
Das Coronavirus macht dem spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid weiter mächtig zu schaffen. Nach mehreren Fällen in den vergangenen zwei Wochen erwischte es nun vier weitere wichtige Profis der Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti. Torwart Thibaut Courtois, Stürmer Vinicius Junior sowie die Mittelfeldspieler Fede Valverde und Eduardo Camavinga seien nach der Rückkehr aus dem Weihnachtsurlaub positiv getestet worden, teilte der Club am Mittwoch mit.

Das Quartett wird mindestens das Ligaspiel am Sonntag beim FC Getafe sowie auch das Pokalspiel am Mittwoch nächster Woche bei CD Alcoyano verpassen.

Zuvor waren seit Mitte des Monats bei Real auch Ex-Bayern-Star David Alaba, Isco, Luka Modric, Gareth Bale, Marco Asensio, Rodrygo, Marcelo und Andrej Lunin wegen eines positiven Tests tagelang ausgefallen. Nicht nur Real leidet aber in Spanien unter Corona. Rund 30 der insgesamt 42 Clubs der ersten und zweiten Liga haben zuletzt zum Teil mehrere Infektionsfälle im Kader gemeldet.

Real kann die Ausfälle aber im Vergleich zu anderen Clubs wohl relativ leicht verkraften: Nach 19 Spielen führen die Madrilenen die Primera División mit 46 Zählern und acht Punkten Vorsprung vor Verfolger FC Sevilla an, der allerdings ein Spiel absolviert hat. Titelverteidiger Atlético hat bereits 17, Erzrivale FC Barcelona 18 Zähler Rückstand auf Real. Beide haben 18 Spiele.

(dpa)

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