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Belgien macht Rückzieher bei Corona-Regeln für Kultursektor

18:57
29.12.2021
In Belgien dürfen Kinos, Konzerthallen und andere Kulturstätten wieder öffnen. Am Mittwoch beschloss das Corona-Kabinett eine entsprechende Gesetzesänderung, wie die belgische Regierung mitteilte. Der Staatsrat hatte tags zuvor einem Eilantrag Kulturschaffender gegen strengere Corona-Maßnahmen stattgegeben und zunächst die Schließung von Theatern aufgehoben.

Nun können auch andere Kultureinrichtungen ab Donnerstag wieder öffnen. Es sind maximal 200 Zuschauer erlaubt, das Tragen von Masken ist verpflichtend und ein Impfpass oder negativer Test muss meist vorgelegt werden. Somit kehrt Belgien zum Stand vor dem 22. Dezember zurück, als Premierminister Alexander De Croo die Regeln angesichts der Omikron-Variante des Coronavirus verschärfte. Andere strengere Corona-Maßnahmen - zum Beispiel im Sport - bleiben bestehen.

(dpa)

Bund: Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche möglich

17:44
29.12.2021
Der Bund hat für mehr Klarheit bei sogenannten Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren gesorgt. Diese hätten «unabhängig von den Empfehlungen» der Ständigen Impfkommission (Stiko) grundsätzlich einen Anspruch auf Auffrisch-Impfungen, heißt es in einem Schreiben, das Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Montag unter anderem an die Bundesländer geschickt hat. Für sie komme dabei der Biontech-Impfstoff in Frage. Moderna soll demnach erst ab 30 Jahren verabreicht werden.

Im Falle von Impfschäden bei Kindern und Jugendlichen garantiere der Bund einen Versorgungsanspruch, sofern ein für diese Personengruppe zugelassener mRNA-Impfstoff wie etwa Biontech verwendet werde.

Die Berliner Gesundheitssenatorin, Ulrike Gote (Grüne), kündigte daraufhin an, dass in der Hauptstadt seit (diesem) Mittwoch auch für 12- bis 18-Jährige bereits drei Monate nach der letzten Impfung eine Auffrisch-Impfung möglich sein soll.

(dpa)

Corona-Fallzahlen weiter auf hohem Niveau - Mehr Omikron-Meldungen

17:02
29.12.2021
Die Corona-Fallzahlen und die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sind weiter auf einem hohen Niveau: Wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, haben sich 1 012 194 Menschen im Südwesten nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 6208 Infektionen mehr als am Vortag.

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 44 auf 12 955. Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 540 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das sind 20 weniger als am Vortag. Die Hospitalisierungsinzidenz sank gegenüber dem Vortag leicht auf 3,1 (-0,1). Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert werden. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg um 4,9 auf 215,4. Nach den Feiertagen ist jedoch mit einem Meldeverzug zu rechnen.

Die Ausbreitung der Omikron-Variante nimmt im Südwesten weiter zu. Die Zahl der ans Landesgesundheitsamt übermittelten Fälle stieg am Mittwoch um 514 auf 1788 Fälle. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

(dpa)

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