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Corona an Bord - Kreuzfahrtschiff darf Karibikhäfen nicht anlaufen

08:21
26.12.2021
Wegen einiger Corona-Fälle an Bord ist einem Schiff des Kreuzfahrtriesen Carnival in der Karibik in zwei Häfen die Einreise verweigert worden. Die Behörden der niederländischen Karibikinseln Aruba und Bonaire hätten der Carnival Freedom nicht erlaubt, deren Häfen anzulaufen, teilte Carnival am Wochenende mit. Eine «kleine Anzahl von Personen» an Bord befinde sich aufgrund positiver Covid-Tests in Isolation. Alle Gäste auf dem Schiff seien geimpft und hätten einen negativen Corona-Test vorweisen müssen, bevor sie einchecken konnten.

«Die rasche Verbreitung der Omikron-Variante kann die Art und Weise beeinflussen, wie einige Behörden selbst eine kleine Anzahl von Fällen betrachten - selbst wenn diese mit unseren strengen Protokollen gehandhabt werden», so die Kreuzfahrtgesellschaft. Das Schiff startete am 18. Dezember in Miami - die für Mittwoch und Donnerstag geplanten Zwischenstopps auf den Inseln Bonaire und Aruba wurden gestrichen und mit einem Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik ersetzt. Das Schiff sollte wie geplant am Sonntag nach Miami zurückkehren.

(dpa)

Corona-Rekord in Frankreich: Mehr als 100 000 neue Fälle an einem Tag

08:21
26.12.2021
Frankreich hat mit mehr als 100 000 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages einen Höchstwert verzeichnet. Nach offiziellen Angaben vom Samstagabend wurden 104 611 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet - so viele wie noch nie seit Pandemiebeginn. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit zuletzt bei knapp 647 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Deutschland stuft Frankreich aktuell als Hochrisikogebiet ein.

Frankreichs Regierung will angesichts der drastisch steigenden Zahlen die Zugangsregeln etwa für die Gastronomie und Kulturbetriebe ändern. Zurzeit gilt dort sowie an zahlreichen weiteren Orten 3G. Künftig soll ein negativer Test alleine nicht mehr ausreichen. Ein entsprechendes Gesetz will die Regierung in einer Sondersitzung am Montag auf den Weg bringen, es soll Mitte Januar verabschiedet werden.

(dpa)

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