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20211225152402
Kapitel

Samstag, 25. Dezember

Ruhiger Betrieb am Frankfurter Flughafen

15:23
25.12.2021
Am ersten Weihnachtstag ist der Reiseverkehr am größten deutschen Flughafen in Frankfurt ruhig und problemlos verlaufen. Es sei eher wenig los, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport am Samstag. Ähnlich hatte es bereits am Vortag bei Fraport geheißen. Bis zum Mittag des Heiligabends hatte den Angaben zufolge noch reger Reisebetrieb geherrscht. Die geltenden Abstandsregelungen etwa an Check-in-Schaltern oder an Gepäckbändern konnten Fraport zufolge eingehalten werden. Ein Fraport-Sprecher sagte am Freitag: «Die Leute haben Verständnis dafür und machen mit.» Nur ab und an müssten einzelne Reisende darauf hingewiesen werden, die Mund-Nase-Bedeckung auch über die Nase zu ziehen.

(dpa)

Corona-Inzidenz im Südwesten weiter rückläufig

14:17
25.12.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist weiter rückläufig. Wie das Landesgesundheitsamt am Samstag in Stuttgart mitteilte, betrug der Wert 228,4 pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte er bei 252,9 gelegen, vor einer Woche betrug er nach früheren Angaben noch 345,4.

Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg im Vortagesvergleich um 1519 auf nun 996 796. Es wurden 7 weitere Todesfälle gemeldet, die Gesamtzahl beträgt nun 12 788, wie die Behörde mitteilte.

Bisher wurden 798 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt - das waren 136 mehr als am Vortag. Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Fälle, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen lag bei 586. Das sind zwei mehr als am Vortag.

(dpa/lsw)

RKI registriert 22 214 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 242,9

10:48
25.12.2021
Die Zahlen sind feiertagsbedingt nur eingeschränkt belastbar: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag deutlich gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 242,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 265,8 gelegen, am 25. November bei 419,7 - vor einer Woche hatte das RKI keine Zahlen vorgelegt. Die Impfkampagne lief derweil auch am Heiligen Abend weiter.

Die geringste Inzidenz der Bundesländer hatte am Samstag Niedersachsen mit 127,2, die mit Abstand höchste dagegen Thüringen mit 622,3. In zwei Landkreisen lag die Inzidenz über 1000: Im Ilm-Kreis (Thüringen) betrug sie 1034, in der kreisfreien Stadt Cottbus (Brandenburg) 1026,4. In Wilhelmshaven und im Landkreis Wittmund (beides Niedersachsen) lag der Wert jeweils bei rund 49.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 22 214 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.14 Uhr wiedergeben. Das RKI weist jedoch darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 157 Todesfälle verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI 6 981 281 nachgewiesene Sars-CoV-2-Infektionen. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen lag nach den RKI-Angaben vom Samstag bei 6 087 300. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 110 276.

Am Heiligen Abend wurden zudem rund 67 000 Impfungen verabreicht, 51 000 davon waren sogenannte Booster-Impfungen zum Auffrischen des Impfschutzes (Stand Dashboard: Samstag, 10.31 Uhr). Der bisherige Impfrekord war am 15. Dezember mit insgesamt 1,6 Millionen Dosen erzielt worden.

Mindestens 58,9 Millionen Menschen sind demnach bisher zweifach geimpft oder haben die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten. Das sind 70,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens 29,9 Millionen Menschen haben zusätzlich einen «Booster» erhalten. Nicht geimpft sind demnach 21,7 Millionen Menschen - 26,2 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen dieser Menschen im Alter von null bis vier Jahren (4,8 Prozent) steht bisher kein zugelassener Covid-Impfstoff zur Verfügung.

Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, «da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann».

(dpa)

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