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DFB gegen erneuten Lockdown im Amateurfußball

12:02
24.12.2021
Bei den Vereinen würde es aus Sicht des Deutschen Fußball-Bundes mehrheitlich kein Verständnis für einen erneuten Lockdown im Amateurfußball geben. Das haben die beiden DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch und Peter Peters sowie die stellvertretende Generalsekretärin Heike Ullrich am Heiligabend in ihrer Bilanz des Jahres 2021 unterstrichen. Die momentane Verbandsspitze verwies auf eine entsprechende Umfrage und betonte, bei aller weiterhin gebotenen Vorsicht habe speziell der organisierte Fußball als Freiluftsport mit seinen Hygienekonzepten nachgewiesen, keine Risikoquelle zu sein.

Zudem sei die Unterstützung für die Impfkampagne des DFB laut einer Umfrage hoch, die Impfquote im Fußball sei höher als in der gesamten Bevölkerung in Deutschland. Der DFB und seine Landesverbände würden sich auch im neuen Jahr dafür einsetzen, dass sich alle Aktiven sowie Zuschauerinnen und Zuschauer möglichst impfen ließen. Der Fußball trage dank seiner starken Vereinsstruktur und der Möglichkeit, die Gesundheit durch Bewegung zu fördern, zur Eindämmung der Pandemie bei, hieß es weiter.

Beim DFB wird im kommenden Jahr ein neuer Präsident gewählt. Seit dem Rücktritt von Fritz Keller wird der Verband interimsmäßig von Koch und Peters geführt. Peters will auf dem außerordentlichen Bundestag am 11. März 2022 für das Präsidentenamt kandidieren. Neben dem ehemaligen Aufsichtsratschef der Deutschen Fußball Liga will sich auch Mittelrhein-Verbandschef Bernd Neuendorf als Vertreter der Landes- und Regionalverbände zur Wahl stellen.

(dpa)

Eine Impfung vor der Bescherung - auch Heiligabend wurde geimpft

12:02
24.12.2021
Erst impfen, dann Bescherung und Weihnachten feiern - nach diesem Motto gab es auch am Freitag noch in mehreren Städten Hessens Angebote, sich gegen Corona impfen zu lassen. Während etwa in Offenbach und Kassel die Impfzentren auch an Heiligabend für ein paar Stunden auf hatten, ließen sich im Frankfurter Dom 120 Menschen impfen. Zwei Impfteams waren dreieinhalb Stunden lang im Einsatz, sagte eine Sprecherin der Stadtkirche. «Die Stimmung ist gelöst und fröhlich gewesen - für manchen war die heutige Impfung ein "Geschenk Gottes"»

Zudem ist am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag auch das Frankfurter Impfzentrum geöffnet, wie die Stadt bereits am Donnerstag angekündigt hatte. «Wir rechnen alle damit, dass die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen in Frankfurt innerhalb kürzester Zeit bestimmen wird», sagte Peter Tinnemann, der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes. «Wer bis jetzt noch nicht geimpft ist, sollte die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, jetzt nutzen.»

Mit den zusätzlichen Öffnungszeiten über die Feiertage wolle man auch denjenigen einen Impftermin ermöglichen, die in Alltag und Beruf ansonsten stark eingebunden seien und wenig freie Zeit hätten, sagte Dierk Dallwitz, Geschäftsführer des DRK Frankfurt.

Das Impfzentrum öffnet am 25., 26. und 31. Dezember von neun bis 15 Uhr. Am 1. Januar ist es vom 12 bis 18 Uhr geöffnet. Lediglich an Heiligabend, also am 24. Dezember, blieb das Impfzentrum geschlossen.

(dpa)

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