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Rangnick: Nach Corona-Ausbruch fast alle United-Spieler wieder da

16:42
23.12.2021
Trainer Ralf Rangnick stehen nach etlichen Corona-Fällen bei Manchester United inzwischen wieder fast alle Spieler zur Verfügung. Wie der deutsche Coach des englischen Fußball-Rekordmeisters am Donnerstag berichtete, habe er bis auf den verletzten französischen Weltmeister Paul Pogba alle Akteure zur Verfügung gehabt und mit 25 Spielern trainiert. «Sie sind alle in guter Verfassung», sagte Rangnick auf der Pressekonferenz zum Spiel am Montag bei Newcastle United.

Die für vergangenen Samstag angesetzte Partie bei Brighton & Hove Albion war wegen der Corona-Ausfälle bei Manchester United und der mehrtägigen Schließung des Trainingsgeländes abgesagt worden. «Die Entwicklung seit letzter Woche ist gut», unterstrich Rangnick. Die meisten positiv getesteten Spieler hätten nur sehr schwache Covid-Symptome gezeigt und nicht gelitten, erklärte der 63-Jährige und verwies auf eine hohe Impfquote unter den Spielern.

Rangnick sprach sich dafür aus, dass auch in der Premier League wieder fünf Auswechslungen möglich sind statt wie nun drei. Das ermögliche den Spielern, Kräfte zu sparen. Die Situation sei ähnlich wie zu Beginn der Corona-Pandemie, England sei seines Wissens nach das einzige Land in Europa, in dem nur drei Wechsel erlaubt seien.

(dpa)

Lisa Fitz reagiert auf Corona-Vorwürfe - «Bin keine Impfgegnerin»

16:42
23.12.2021
Nach ihren scharf kritisierten Falschaussagen zu Impftoten in der SWR-Comedy-Sendung «Spätschicht» hat die Kabarettistin Lisa Fitz den Vorwurf zurückgewiesen, sie hänge Verschwörungen zur Corona-Pandemie an. «Ich bin keine Impfgegnerin, und keine Corona-Leugnerin», schrieb sie in einem Facebook-Beitrag. «Auch bin ich keine Verschwörungstheoretikerin.» Sie bedauere, bei ihrem umstrittenen Auftritt von EU-weit 5000 Corona-Impftoten gesprochen zu haben. Allerdings griff sie in einem Facebook-Beitrag auch auf ihre alten Argumente zurück.

Nach eigenen Angaben hatte sich Fitz bei ihrer Aussage zu den Impftoten auf einen Entschließungsantrag berufen, der im Europäischen Parlament eingebracht wurde. Allerdings habe sie es versäumt, die Zahl nicht explizit als Verdachtsfälle von Impftoten benannt zu haben, schreibt Fitz. «Das bedauere ich, aber das war es dann auch.»

Der betreffende Antrag war von der rechtsextremen EU-Parlamentarierin Virginie Joron aus Frankreich eingereicht worden. Joron wiederum stützt sich auf eine Website, auf der Privatleute vermeintliche Impffolgen melden, ohne dass eine wissenschaftliche Prüfung erfolgt, wie ein Faktencheck der Deutschen Presse-Agentur von Mitte November zeigt.

Der Südwestrundfunk hatte nach der Ausstrahlung und Kritik am Sender entschieden, die Comedy- oder Satiresendung aus der ARD-Mediathek zu nehmen und auch von allen SWR-Plattformen und -Kanälen zu entfernen, weil es sich um eine falsche Tatsachenbehauptung von Fitz handle. Den Facebook-Post von Fitz kommentierte der Sender am Donnerstag nicht.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) in Amsterdam verwies auf dpa-Anfrage darauf, dass die gemeldeten Todesfälle nur Verdachtsfälle seien. Es sei nicht festgestellt worden, dass es einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung gebe. Inzwischen seien schätzungsweise 600 Millionen Impfdosen in der EU verabreicht worden. Angesichts dieser riesigen Zahl von Geimpften werde es immer wahrscheinlicher, dass Menschen, die sterben, auch geimpft waren.

(dpa)

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