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16:40
23.12.2021
POLEN: Das Nachbarland wird von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet eingestuft. Am Mittwoch meldete das Gesundheitsministerium 18 021 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und 775 Tote. Bei Einreise aus dem Schengenraum besteht eine zehntägige Quarantänepflicht. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte, Genesene und Reisende mit aktuellem negativen Testergebnis. In Restaurants, Hotels und Kultur- und Freizeiteinrichtungen gilt eine Einschränkung der Kapazität bis zu maximal 30 Prozent. Wollen die Betreiber mehr Leute einlassen, sind sie eigentlich verpflichtet, die Impfnachweise zu kontrollieren. Clubs und Diskotheken sind bis 17. Januar geschlossen, für Silvester soll es eine Ausnahme geben.

USA: In den Vereinigten Staaten ist die Omikron-Variante mittlerweile dominant - die Zahl der Neuinfektionen schnellt in die Höhe. Wer aus Europa einreisen möchte, braucht einen negativen Test. Zusätzlich müssen Ausländer eine vollständige Impfung nachweisen, bevor sie eine Flugreise in die USA antreten können. Für private Treffen gibt es keinerlei Beschränkungen - auch Restaurants oder Geschäfte sind in der Regel offen. Ab Samstag gelten die USA für Deutschland als Hochrisikogebiet. Wer aus den USA einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne.

RUSSLAND: Im Vergleich zum November hat sich die Corona-Lage leicht entspannt. Mit zuletzt rund 25 000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages bleibt das flächenmäßig größte Land der Erde aber weiter als Hochrisikogebiet gelistet. Tag für Tag sterben mehr als 1000 Menschen. Größere Einschränkungen gibt es dennoch nicht - zum Beispiel für die anstehenden Feiern zum Jahreswechsel. In Moskau gilt etwa im Bolschoi-Theater oder in der Tretjakow-Galerie 2G. Für Reisen innerhalb Russlands sind solche Nachweise nicht nötig. Seit dieser Woche sind PCR-Tests statt 72 Stunden nur noch zwei Tage gültig.

SPANIEN: Das Land hat seine Einreisevorschriften bisher nicht verschärft. Reisende aus der EU müssen eine digitale Reiseanmeldung ausfüllen. Zudem muss für jeden über zwölf Jahre ein Nachweis vorgelegt werden, dass man zweifach (oder im Fall von Johnson&Johnson einmalig) geimpft, genesen oder getestet ist. Ein PCR-Test darf dabei nicht länger als 72 Stunden, ein Antigen-Schnelltest nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Im Land selbst soll die Maskenpflicht auch im Freien in Kürze wieder eingeführt werden. In vielen Regionen gilt die 3G-Regel beim Betreten von Gaststätten und anderen Freizeiteinrichtungen. Nur Katalonien hat eine nächtliche Ausgehbeschränkung, die Schließung des Nachtlebens sowie die Begrenzung der Teilnehmer an privaten Treffen angeordnet. Auch auf den Kanaren gibt es Beschränkungen für Treffen in den eigenen vier Wänden. Ab Samstag gilt Spanien wieder als Hochrisikogebiet. Reiserückkehrer müssen in Deutschland zehn Tage in Quarantäne.

PORTUGAL: Dort bestehen im Prinzip dieselben Einreisevoraussetzungen wie für Spanien. Allerdings müssen auch Geimpfte einen negativen Test vorlegen, der im Falle eines PCR nicht älter als 72 Stunden und bei Antigen-Schnelltests nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wegen der schnell steigenden Corona-Zahlen müssen Diskotheken und Bars ab Samstag schließen. Zudem wird die Testpflicht beim Betreten öffentlicher Innenräume unter anderem auch auf Hotels und Pensionen ausgeweitet. Zu Silvester dürfen sich auch im Freien höchsten zehn Personen versammeln und dabei keinen Alkohol konsumieren. In öffentlichen Innenräumen sowie Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht. Wie Spanien gilt auch Portugal ab Samstag als Hochrisikogebiet.

(dpa)

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