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20211223115517

Gesundheitsminister: Impfen allein wird vor Omikron nicht schützen

05:22
23.12.2021
Die Gesundheitsminister der Länder haben die Bundesregierung gebeten, in der Corona-Pandemie ausreichend Impfstoff für die Booster-Kampagne zu beschaffen. «Auch, wenn noch viele Fragen zu Omikron offen sind, sind sich die Expertinnen und Experten einig, das Booster-Impfungen zum Schutz gegen die Virusvariante besonders wichtig sind», sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach einer Videoschalte der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) am Mittwochabend.

Die Minister begrüßten die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) vom Dienstag, Auffrischungsimpfungen bereits nach drei Monaten anzubieten. «Wir bitten den Bund, zeitnah Impfstoff zu beschaffen», sagte der GMK-Vorsitzende weiter. «Unsere Impfkapazitäten in den Impfzentren und in den Praxen sind bereit, und die Impfzahlen zeigen: Viele Menschen wollen sich impfen lassen. Jetzt kommt es auf die Lieferungen an.»

Aber klar sei auch: «Impfen allein wird uns vor Omikron nicht schützen.» Die Gesundheitsministerkonferenz werde daher weiter darüber beraten müssen, wie man mit der Virusvariante am besten umgehe. «Wir werden die Lage weiter analysieren und entsprechend reagieren. Wir müssen verhindern, dass unser Gesundheitssystem wegen stark steigender Infektionen mit der Omikron-Variante zusammenbricht», sagte Holetschek.

(dpa)

Merz: Kontaktbeschränkungen erst nach Weihnachten sind richtig

05:21
23.12.2021
Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zu neuen Corona-Kontaktbeschränkungen mit einer Umsetzung bis zum 28. Dezember als richtig bezeichnet. «Insgesamt ist die Entscheidung richtig, auch wenn in einzelnen Bundesländern – je nach Betroffenheitslage - Kontaktbeschränkungen früher greifen», sagte Merz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er könne verstehen, dass einige Länder die Beschränkungen gern schneller und früher hätten. «Die Menschen müssen sich aber auch auf solche Maßnahmen vorbereiten können.» Genau das hätten Bundesregierung und Ministerpräsidenten berücksichtigt.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Regierungschefs der Länder hatten unter anderem vereinbart, dass sich spätestens vom 28. Dezember an nur noch zehn Menschen treffen dürfen - auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Damit sollen etwa größere Partys über Silvester ausgeschlossen werden. Im Sport soll es wieder «Geisterspiele» ohne Zuschauer geben, dazu kommen Tanzverbote und Clubschließungen. Die Länder setzen sie zum Teil auch schon vor dem 28. Dezember um.

(dpa)

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