Letztes Update:
20211202154540

Unbekannte stehlen Beglaubigungsstempel aus Corona-Testzentrum

15:44
02.12.2021
Unbekannte haben im Harz einen Beglaubigungsstempel aus einem Corona-Testzentrum gestohlen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, schnitten die Täter zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen die Zeltwand auf der Rückseite der Einrichtung in Wernigerode auf und verschafften sich so Zugang. So stahlen sie nach derzeitigem Kenntnisstand einen Stempel, durch den die Corona-Tests amtlich beglaubigt werden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

(dpa)

Handel befürchtet durch 2G-Regel Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent

15:44
02.12.2021
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat scharfe Kritik an der geplanten Einführung der 2G-Regel in weiten Teilen des Einzelhandels geübt. Bund und Länder versuchten, «auf dem Rücken des Handels die Versäumnisse in der staatlichen Impfkampagne zu kaschieren», sagte der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Donnerstag in Berlin. Den betroffenen Händlern drohten nun massive Umsatzrückgänge. Ausgenommen von der Verschärfung sind Läden des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte. Bei 2G haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt.

«Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Politik trotz funktionierender Hygienekonzepte und der Maskenpflicht nun im Einzelhandel 2G einführt. Damit werden viele Handelsunternehmen aus rein symbolischen Gründen in ihrer umsatzstärksten Zeit massiv eingeschränkt», sagte Genth. Vielen betroffenen Läden drohten durch die Neuregelung erhebliche Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent. Die Schlangen vor den Kontrollen an den Ladentüren würden viele Kundinnen und Kunden abschrecken. Erhebliche Umsatzanteile dürften sich in den Online-Bereich verschieben, warnte Genth.

Der HDE forderte deshalb eine Aufstockung der Hilfen für die betroffenen Händler. «Die Bundesregierung muss die drohenden Verluste bei vielen stationären Händlern jetzt konsequent auffangen. Die bisherigen Fixkostenzuschüsse reichen dafür bei weitem nicht aus», sagte Genth.

(dpa)

Krankschreibung per Telefon bei Erkältungen bis Ende März möglich

13:29
02.12.2021
Krankschreibungen wegen leichter Erkältungsbeschwerden bleiben wegen der andauernden Corona-Krise bis ins neue Jahr hinein auch telefonisch ohne Praxisbesuch möglich. Die Sonderregelung wird nochmals bis Ende März verlängert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken am Donnerstag beschloss. Dies soll unnötige Kontakte reduzieren, um das Infektionsrisiko zu senken.

Krankschreibungen per Telefon sind damit weiterhin für bis zu sieben Tage möglich und können für weitere sieben Kalendertage verlängert werden. Ärztinnen und Ärzte müssen sich dafür durch «eingehende telefonische Befragung» persönlich vom gesundheitlichen Zustand überzeugen. Die bisherige Sonderregelung lief bis Jahresende.

Bis Ende März können Kliniken nun auch wieder von Vorgaben zu einer Mindestbesetzung mit Pflegefachkräften in bestimmten Stationen abweichen, wie der Bundesausschuss beschloss. Bis dahin soll in den Kliniken zudem auf bestimmte Kontrollen durch den Medizinischen Dienst verzichtet werden. Die Beschlüsse leisteten einen Beitrag, um Krankenhäuser und Arztpraxen zu entlasten und zugleich Patientinnen und Patienten zu schützen, sagte der Vorsitzende Josef Hecken.

(dpa)

Möchten Sie alle externen Inhalte laden?
Datenschutzerklärung
Inhalt laden