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20211222095718

Corona-Variante Omikron erreicht den Bundestag

09:53
22.12.2021
Die Ausbreitung der Coronavirus-Variante Omikron hat auch den Bundestag erreicht. An der konstituierenden Sitzung des Verteidigungsausschusses haben nach Angaben aus dem Gremium vom Mittwoch zwei Abgeordnete mit einer zu diesem Zeitpunkt nicht erkannten Covid-19-Infektion teilgenommen, darunter die beiden Varianten Delta und Omikron. Das Sekretariat des Ausschusses wies die Abgeordneten danach in einem Schreiben darauf hin, dass «eine Infektion mit dem Omikron-Virus bekanntgegeben wurde». In der Folge zeigte die Warn-App bei zahlreichen Verteidigungspolitikern auch eine rote Warnung.

Die Politiker hatten bei der Sitzung am vergangenen Mittwoch Masken getragen, legen diese aber üblicherweise bei Redebeiträgen ab.

(dpa)

Auch Astrazeneca bereitet sich auf Impfstoff gegen Omikron vor

09:50
22.12.2021
Auch der Hersteller Astrazeneca will mit Forschern der Universität Oxford an einem Corona-Impfstoff arbeiten, der an die neue Omikron-Variante angepasst ist. «Wir haben zusammen mit der Universität Oxford erste Schritte unternommen, um einen Omikron-Impfstoff zu produzieren, für den Fall, dass er benötigt wird», teilte der Pharmakonzern am Mittwoch in einem Statement mit. Um dies einschätzen zu können, beobachte man die aktuelle Datenlage. Über weitere Details oder einen Zeitplan gab es zunächst keine weiteren Informationen. Auch den ursprünglichen Impfstoff hatten Immunologen der Universität Oxford gemeinsam mit dem britisch-schwedischen Konzern Astrazeneca entwickelt.

Ersten Erkenntnissen zufolge ist die Schutzwirkung der Astrazeneca-Impfungen vor einer Ansteckung mit der Omikron-Variante nach zwei Impfdosen deutlich schwächer als bei den bisherigen Varianten. Das ist auch bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna der Fall. Deren Hersteller arbeiten ebenfalls schon an Omikron-angepassten Impfstoffen. Die mRNA-Vakzine gelten als vergleichsweise leicht an neue Varianten anpassbar. Der Impfstoff von Astrazeneca ist ein sogenannter Vektorimpfstoff.

Er wird wegen vermehrten - wenn auch noch immer sehr seltenen - Nebenwirkungen bei Jüngeren in Deutschland mittlerweile nur noch für Menschen ab 65 Jahren empfohlen.

(dpa)

Mehr als 300 000 Corona-Tote in Russland

09:35
22.12.2021
In Russland ist die Zahl der Corona-Toten nach offiziellen Angaben über die Marke von 300 000 gestiegen. Am Mittwoch wurden 1020 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind laut Statistik der Regierung seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 nunmehr 300 269 Menschen mit dem Virus gestorben.

Die Sterbezahlen des nationalen Statistikamtes lagen im Oktober allerdings deutlich über den Angaben der Regierung. Das flächenmäßig größte Land der Erde mit rund 146 Millionen Menschen beklagt seit Monaten hohe Corona-Todeszahlen.

Russland verfügt über fünf eigene Corona-Impfstoffe, dennoch wollen sich viele Russen nicht immunisieren lassen. Knapp 48 Prozent der Menschen gelten laut Regierungsangaben als zweifach geimpft.

Nach jüngsten offiziellen Zahl gab es in Russland bislang 41 Infektionen mit der Corona-Variante Omikron. Präsident Wladimir Putin hat Maßnahmen angeordnet, um eine rasche Ausbreitung dieser Variante möglichst zu verhindern. Russlands oberste Amtsärztin Anna Popowa rief ihre Landleute der Agentur Interfax zufolge vor den anstehenden Feiern zum Jahreswechsel auf, auf Reisen zu verzichten.

(dpa)

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