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Italien: Krankenschwester nach Fake-Corona-Impfungen festgenommen

13:51
21.12.2021
Ermittler auf der italienischen Insel Sizilien haben drei Menschen im Zusammenhang mit vorgetäuschten Corona-Impfungen festgenommen. Unter ihnen sei eine Krankenschwester, die in einem Impfzentrum gearbeitet habe und dort mehr als acht Impfungen gegen Covid-19 simuliert habe, teilte die Staatsanwaltschaft in Palermo am Dienstag mit. Die Frau soll für die Fake-Immunisierung Geld genommen haben. Danach hätten die vermeintlich Geimpften das digitale Impfzertifikat erhalten, das in Italien unter anderem nötig ist, um zur Arbeit oder ins Kino gehen zu können oder auch um im Innenraum von Restaurants essen zu dürfen.

Die Polizei hörte nach eigenen Angaben Telefongespräche ab und wertete Überwachungsvideos aus dem Impfzentrum aus. Auf den verpixelten Aufnahmen war zu sehen, wie eine Krankenschwester eine volle Spritze in ein Tuch leerte, sie dann in den Oberarm einer Person stach und wieder herauszog. Die Behörden ermitteln den Angaben zufolge auch gegen einen Polizisten, der sich auf diese Art habe «impfen» lassen. Seit dem 15. Dezember besteht auch für Mitarbeiter der Sicherheitskräfte eine Corona-Impfpflicht.

Medienberichten zufolge war unter den Festgenommenen auch ein Anführer der örtlichen Impfgegnerbewegung. Die Festgenommenen müssen sich wegen Urkundenfälschung, Korruption und Unterschlagung verantworten.

(dpa)

KMK-Daten: Corona-Zahlen an Schulen weiter gesunken

13:50
21.12.2021
An den Schulen in Deutschland sind die Corona-Zahlen zunächst weiter gesunken. Wie aus Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) hervorgeht, die am Dienstag veröffentlicht wurden, waren in der vergangenen Woche 86 000 Corona-Infektionen bei Schülerinnen und Schülern bekannt (Vorwoche: 96 000). Zurückgegangen auf 111 000 ist auch die Zahl der Schüler, die darüber hinaus in Quarantäne waren (Vorwoche: 131 000).

Die KMK legt im Wochenrhythmus Zahlen vor. Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus mehr als 28 000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit etwa 10 Millionen Schülerinnen und Schülern. Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 11 Millionen Schülerinnen und Schüler und rund 40 000 Schulen und Berufsschulen. An rund 1400 Schulen gab es demnach in der vergangenen Woche Einschränkungen im Präsenzbetrieb (Vorwoche: 1500). Geschlossen waren 38 Schulen (Vorwoche: 53).

Die Statistik weist außerdem 5300 Corona-Fälle bei Lehrkräften aus (Vorwoche: 6700) und zusätzlich rund 2700 Quarantäne-Fälle (Vorwoche: 3400). Zugrunde liegen hier Angaben zu knapp 900 000 Lehrkräften. Die Corona-Zahlen bei Schülern und Lehrern waren wochenlang gestiegen. Seit der 49. Kalenderwoche (6. bis 12. Dezember) sind sie wieder rückläufig und lagen nun wieder auf einen Niveau wie etwa Mitte November.

(dpa)

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