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20211221110145

Bislang mehr als 20 000 Corona-Impfungen von Kindern im Südwesten

10:56
21.12.2021
Seit dem Beginn der Corona-Impfungen für unter Zwölfjährige in der vergangenen Woche sind bereits 21 396 Kinder in Baden-Württemberg geimpft worden. Dies geht aus Daten des Robert Koch-Instituts von Dienstag (Stand: 8.00 Uhr) hervor.

Die Impfungen für Fünf- bis Elfjährige waren im Laufe der vorigen Woche mit den ersten Lieferungen des speziell für Kinder dosierten Impfstoffs gestartet. Die Landesregierung sieht vor allem die rund 1120 Kinder- und Jugendärzte im Südwesten bei den Kinder-Impfungen am Zug. Doch auch bei Impfaktionen von Kommunen und durch mobile Impfteams soll es künftig mehr Angebote zur Impfung von Kindern und deren Eltern geben.

Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet. Von dem mRNA-Vakzin sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen verabreicht werden. Für jüngere Kinder gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff.

Von den Zwölf- bis Siebzehnjährigen in Baden-Württemberg sind bereits 46,6 Prozent zweifach geimpft - 4,5 Prozent haben eine Auffrischimpfung erhalten. In der gesamten Bevölkerung beträgt die Impfquote der zweifach Geimpften demnach 68,7 Prozent. Eine Auffrischimpfung haben bislang 32,9 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg erhalten.

(dpa/lsw)

Behörden und Versorger bereiten sich auf nächste Corona-Welle vor

10:55
21.12.2021
Angesichts einer durch die Omikron-Variante drohenden fünften Corona-Welle haben Behörden und Unternehmen der kritischen Infrastruktur damit begonnen, ihre Notfallpläne zu reaktivieren. «Wir stellen sicher, dass genügend Verstärkungskräfte aus anderen Bereichen zur Verfügung bereitstehen für unser Lagezentrum», sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn am Dienstag auf Anfrage. Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum beim BBK unterstützt bei der bundesweiten Verlegung intensivpflichtiger Covid-19-Patienten, wenn es regionale Engpässe in den Krankenhäusern gibt.

Der Chef des Krisenstabes beim Energieversorger Envia M, Thomas Scheer, sagte dem MDR, in Sachsen und Thüringen habe trotz vieler Krankheits- und Quarantäne-Fälle nie ein Ausfall gedroht. Man habe gleich zu Beginn der Pandemie Notfallszenarien durchgespielt. Nun sei man dabei, diese Notfallpläne wieder zu aktivieren.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hatte am Montag mitgeteilt, seine Mitgliedsunternehmen «sehen derzeit durch die Omikron-Variante kein erhöhtes Risiko für die Versorgungssicherheit». Die bewährten Notfall- und Pandemiepläne kämen weiterhin zum Einsatz.

Der Expertenrat der Bundesregierung hatte am Sonntag vor einer Überlastung des Gesundheitssystems gewarnt, da wegen der Omikron-Variante die Corona-Infektionszahlen stark ansteigen könnten. Die Fachleute erklärten auch, es gebe «hohe Risiken» für die sogenannte kritische Infrastruktur, also unter anderem für Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder Strom- und Wasserversorgung. Für den Katastrophenschutz in Friedenszeiten sind in Deutschland die Länder verantwortlich.

(dpa)

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