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Trotz Einreisehürden: Österreich setzt auf gute Wintersaison

10:49
21.12.2021
Trotz der neuen Einreisehürden setzt die Tourismusbranche in Österreich auf eine gute Wintersaison. «Es gibt Stornierungen, aber es gibt keine Stornierungswelle», sagte Susanne Kraus-Winkler vom Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer am Dienstag. Die Gäste gerade aus Deutschland hätten sehr großen Informationsbedarf und riefen in ihren Quartieren an. Viele wollten an ihrem gebuchten Aufenthalt festhalten.

Österreich sei ein Ziel, das man für einen Wintersporturlaub aufgrund der Vertrautheit mit der jeweiligen Region nicht so gerne gegen ein anderes austausche, so die Expertin. Schwieriger sei die Lage für die Hotellerie in den Städten wie Wien. Hier schickten Betriebe ihre Mitarbeiter mangels Buchungen wieder in die Kurzarbeit.

Seit Montag gilt als Vorsorge gegen die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus für die Einreise 2G plus. Wer zweifach geimpft oder genesen ist, braucht zusätzlich einen PCR-Test. Nur wer bereits eine Auffrischungsimpfung hat, darf ohne weiteres einreisen. Es gibt Ausnahmen. Darunter fallen auch Kinder unter zwölf Jahren. Für 12- bis 15-Jährige sind in den Winterferien Einreise und Aufenthalt unproblematisch, solange sie sich fast täglich testen lassen und das mit dem sogenannten Holiday-Ninja-Pass dokumentieren.

Es sei für ausreichend Testmöglichkeiten gesorgt, sagte Kraus-Winkler. Außerdem sei aktuell das Infektionsgeschehen einigermaßen eingedämmt.

(dpa)

Unionsfraktion fordert Ausweitung von Corona-Hilfen

10:32
21.12.2021
Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag fordert wegen zu erwartender Verschärfungen der Corona-Auflagen eine Ausweitung der Wirtschaftshilfen. «Es ist absehbar, dass die Corona-Schutzmaßnahmen angesichts der drohenden Omikron-Welle weiter verschärft werden», sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Julia Klöckner (CDU), am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «In diesem Fall drohen vielen Unternehmen noch stärkere Umsatzeinbrüche, die existenz- und arbeitsplatzbedrohend sind. Daher muss die Ministerpräsidentenkonferenz nicht nur die notwendigen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschließen, sondern auch die Corona-Hilfen in den Blick nehmen.»

Insbesondere stark betroffene Unternehmen mit hohen Umsatzeinbußen müssten von der Bundesregierung mehr Unterstützung erhalten, verlangte Klöckner. «Die Ampel-Koalition sollte dazu schnellstmöglich Gespräche mit der EU-Kommission führen und sich diesen Schritt genehmigen lassen.» Um Unternehmen Planungssicherheit zu geben, sollten die Behörden zudem Abschlussrechnungen schneller prüfen. Die Umsetzung der Hygieneregeln müsse außerdem für die Unternehmen praktikabel bleiben.

«Viele Branchen spüren bereits jetzt erhebliche Einbußen durch die bestehenden, notwendigen Corona-Hygieneregelungen», mahnte Klöckner. Insbesondere der Einzelhandel müsse durch die 2G-Regelung auf «überlebenswichtige Teile des Weihnachtsgeschäfts» verzichten.

(dpa)

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