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20211221092607

BVB-Profi Bellingham spricht sich für Corona-Impfungen aus

09:24
21.12.2021
Borussia Dortmunds Fußballprofi Jude Bellingham hat einen Impfappell an seine Kollegen in der Premier League gerichtet. «Es steht mir nicht zu, hier zu sitzen und zu sagen, dass sich jeder impfen lassen muss. Aber natürlich möchte ich, dass alle sicher sind. Also wäre mein Ratschlag, sich den Piks zu holen», sagte der englische Nationalspieler der BBC.

Spieler hätten zudem eine Plattform in der Gesellschaft, betonte Bellingham, der mittlerweile dreimal geimpft ist - und das aus gutem Grund. «Ich möchte sicher sein und nichts an meine Familie weitergeben oder selbst Spiele verpassen», sagte der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler.

In Großbritannien steigen durch die neue Omikron-Variante die Corona-Infektionszahlen rasant. Auch in einigen Fußball-Clubs kam es zu Corona-Ausbrüchen, weshalb am Wochenende einige Spiele in der Premier League abgesagt werden mussten. In der Premier League sind 92 Prozent der Spieler mindestens einmal geimpft, lediglich 77 Prozent zweimal.

Auch Englands Nationaltrainer Gareth Southgate sprach sich klar für Impfungen aus. «Ich sehe keinen anderen Ausweg aus der Situation, in der wir uns befinden», sagte der 51-Jährige der BBC.

(dpa)

Katalonien will wegen Corona öffentliches Leben wieder einschränken

07:57
21.12.2021
Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona hat angesichts schnell steigender Corona-Zahlen wieder strenge Beschränkungen des öffentlichen Lebens angekündigt. So sollten Clubs, Bars und Discos geschlossen werden, nächtliche Ausgehbeschränkungen zwischen 1.00 Uhr und 6.00 Uhr gelten und die Auslastung von Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie die Zahl der Teilnehmer an privaten Treffen begrenzt werden, teilte die Regionalregierung der autonomen Gemeinschaft im Nordosten Spaniens mit. Diese Maßnahmen sollten am Freitag für zunächst 15 Tage in Kraft treten. Der Oberste Gerichtshof Kataloniens muss den Plänen allerdings noch zustimmen.

Die Corona-Zahlen steigen in Spanien trotz einer hohen Impfrate von rund 90 Prozent aller Menschen über zwölf Jahren sehr schnell. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist inzwischen mit gut 377 höher als in Deutschland (306,4). Auch in den Krankenhäusern nimmt die Belastung zu. Insgesamt 1442 Corona-Patienten wurden auf Intensivstationen behandelt und belegten damit 15,5 Prozent der Kapazitäten.

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat angesichts der Entwicklung für Mittwochnachmittag eine Krisensitzung einberufen. Bei der Videokonferenz mit den Präsidenten der autonomen Gemeinschaften, die in etwa Ministerpräsidenten in Deutschland entsprechen, solle es um Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gehen, hatte Sánchez bei einer am Sonntag landesweit ausgestrahlten TV-Ansprache angekündigt.

Die hoch ansteckende Omikron-Variante des Virus zirkuliert auch in Spanien und dürfte nach Einschätzung von Experten schon bald vorherrschend sein. Außer Katalonien setzen die anderen Regionen aber bisher auf relativ milde Maßnahmen: einen schnellen Fortschritt bei den Drittimpfungen sowie auf die 3G-Regel - geimpft, genesen oder getestet - beim Betreten vieler öffentlicher Innenräume, Beschränkungen bei der Auslastung von Gaststätten, Kinos und Konzerthallen sowie auf eine allgemeine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen sowie teilweise auch im Freien.

(dpa)

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